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WordPress SEO Themes – Theme Grade revisited

Vor mittlerweile 1,5 Jahren habe ich die Webseite „Theme Grade“ als Quelle für mundgerecht vorsortierte SEO Wordpress Themes empfohlen. Damals waren dort 508 kostenlose Wordpress Themes und 105 kostenpflichtige Themes gelistet und der Betreiber „versprach“ täglich 2 neue Themes zu adden. Höchste Zeit mal zu schauen, wie es bei Theme Grade mittlerweile aussieht. :)

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SEO WordPress Themes: vorsortiert und mundgerecht

Vor über 2 Jahren habe ich mal die Seite “wordpress theme review” hier vorgestellt. Eine Seite, die Wordpress Themes nach verschiedenen technischen Kriterien bewertet hat und dem/der Suchenden damit IMHO eine Menge Arbeit abgenommen hat.

Besonders die SEO-Vorbewertung war interessant. Dass die Seite seit längerer Zeit nicht mehr gepflegt war und keine neuen Themes mehr vorgestellt wurden, habe ich über die Zeit zwar beobachtet… dass die Seite nun ganz geändert und einem (sich mir nicht ganz erschließenden) neuen Zweck gewidmet wurde, habe ich kürzlich durch einen Kommentar erfahren.

Ich hab mich etwas umgeschaut, um eine Alternative zu finden… und bin nun über das Projekt “THEME GRADE” gestolpert.

Theme grade sieht zunächst nach einer klassischen Showcase-Seite für Wordpress Themes aus. Wegen der Hochglanzoptik vermutete ich sogar auf den ersten Blick, dass nur kostenpflichtige Themes angepriesen werden. Das ist aber nicht der Fall. Hier lohnt sich definitiv ein zweiter Blick.

themegrade

Insgesamt werden derzeit 508 kostenlose Themes und 105 kostenpflichtige Themes gezeigt und bewertet.

Jeden Tag kommen nach Aussage des Betreibers 2 neue Themes dazu.

Es gibt eine sehr schöne Suchbox in der man nach 4 sinnvollen Hauptkriterien vorsortieren kann, was man sich anschauen möchte.

Die Kriterien sind

  1. kostenlos / kostenpflichtig
  2. Struktur (Anzahl Spalten, etc.)
  3. Thema (Natur, Gesundheit, Business, etc.)
  4. Ranking (eigenes, transparentes Ranking nach Gold, Silber und Bronze)

Zu jedem vorgestellten Theme gibt es einen übersichtlichen, tabellenförmigen Review, der die vergebenen Rankingpunkte in den Bereichen “allgemeine Programmierung” und “SEO” wiedergibt. Hoch bewertete Themes werden zusätzlich in die Kategorien Gold, Silber und Bronze eingeordnet.
Die insgesamt 19 Rankingkriterien werden inkl. Gewichtung offen kommuniziert. Gold wird beispielsweise erst ab einem Wert von über 90% zugesprochen.

Zusätzlich bietet die Seite noch eine Top 10 Liste der Themeprovider, in der selbstverständlich die bisher bewerteten Themes eingepflegt sind. Auf diese Weise kann man auch hier eine sehr gute Vorauswahl treffen und entscheiden welcher Themeprovider einen Blick wert ist.

Übrigens: von bisher 22 mit Gold bewerteten Themes sind immerhin 13 kostenlos und durchaus ansprechend. :-)

WordPress Plugin: RSS Feed zeitversetzt mit Inhalten füllen

Frank Bueltge hat neulich einen sehr interessanten Artikel mit dem Titel “WordPress Feed zeitversetzt befüllen” veröffentlicht. Hierbei geht es grundsätzlich darum, die Befüllung des Feeds einige Minuten zu verzögern, weil es nicht selten vorkommt, dass man (meist 2 Sekunden nachdem man den Knopf gedrückt hat) noch Rechtschreib- oder Formfehler entdeckt. Mir selbst ist das auch schon einige Male passiert und besonders Fehler im Titel haben mich schon fast die Wände hoch gehen lassen. :-) Franks Lösung ist eine händische Anpassung im Code des Wordpress Templates.

Bereits im September hat Keith von TechieBuzz diese Funktion als Wordpress Plugin veröffentlicht und nennt das Ding Feed Pauser. Es dient ebenfalls dazu die Befüllung des Feeds zu verzögern. In dem Artikel werden zwar weitere Funktionen angekündigt, aber soweit ich sehen konnte, ist seit September noch nichts passiert.

In den Kommentaren zu Franks Artikel kam die berechtigte Frage nach verzögerten Pings auf, denn was nutzt der verzögerte Feed, wenn die gepingten Dienste dennoch den “falschen” Eintrag abholen. Momentan bietet offenbar keine der beiden Varianten hierfür eine Lösung, aber ich bin sicher Frank lässt sich da etwas einfallen. :-)

In den Kommentaren bei Keith fand ich den Vorschlag interessant bestimmte Blogbeiträge komplett vom Feed ausschließen zu können. Wer manchmal reine Trafficposts veröffentlicht, der würde sicher gerne eine solche Funktion nutzen, um die treuen Feedleser nicht zu vergraulen.

WordPress Plugin Tipp: Wartungsmodus einschalten und in Ruhe updaten

Da ich eigentlich aus dem Joomla!-Lager komme, bin ich es gewohnt, dass man bei Updates, Installationen oder Code-Fummeleien einfach in den Wartungsmodus umschalten kann… so dass den Lesern eine statische Infoseite angezeigt wird und man selbst derweil im Hintergrund ohne Zeitdruck seine Arbeiten erledigen kann. Das ist eine Funktion, die mir in Wordpress sehr gefehlt hat.

Naja, ich muss zugeben, dass ich die bisherigen Updates recht bedenkenlos trotzdem drüber gebügelt habe… aber meine Leserzahlen steigen inzwischen merklich und die Zeitfenster in denen gar nix los ist, verlagern sich zunehmend in Nachtstunden zu denen selbst ich nicht mehr vorm PC sitze.

Das Wordpress Maintenance Mode Plugin löst genau dieses Problem.

Während man als Admin weiterhin auf Back- und Frontend Zugriff hat, wird dem Besucher eine frei einstellbare Splashpage angezeigt.


wpSEO wird kostenpflichtig aber: Preis für kleine Blogger gesenkt

Der Alte Falter hat es zuerst bemerkt: das Wordpress-Plugin wpSEO von Sergej Müller ist lizenzpflichtig geworden.

Ich setze das Plugin schon seit geraumer Zeit auf meinem Blog ein und bin überaus zufrieden damit. Aber ab sofort ist es in der Tat so, dass ein kommerzieller Einsatz des Tools (auf einem Blog der Geld verdient) kostenpflichtig wird.

Die Grenzlinie zwischen kommerziell und nicht-kommerziell ist laut Sergej dort zu ziehen, wo Werbung eingesetzt wird. Sobald ein Blog selbst Geld verdient (egal in welcher Höhe, weil nicht überprüfbar) werden Lizenzgebühren fällig.

wpSEO ist ein professionelles und starkes Tool und deshalb finde ich die Entscheidung Lizenzgebühren zu erheben grundsätzlich legitim und verständlich.

Die ursprünglich geplante Lizenzensierung von wpSEO sah vor, dass man einmal pauschal 49,99 Euro bezahlt und danach das Tool für alle Zeiten und auf so vielen Blogs wie gewünscht einsetzten darf.

Mindestens suboptimal fand ich, dass es nur diese “Einer-für-Alle-Lizenz” geben sollte und nicht unterschieden werden sollte zwischen Großverdienern (mit 100 Blogs und hohen Einnahmen) und Groschenverdienern (mit Einzelblog und 3 Euro Adsenseeinnahmen im Monat).

Wenn man ein Jahr braucht, um mit seinem Adsense-Spielkram die Kosten wieder rein zu holen, dann macht ein 50-Euro-Tool wenig Spaß und steht auch nicht wirklich im Verhältnis. Ich hätte es fair gefunden die 1-Blog-Lizenz günstiger anzubieten… vergleichbar mit Wordpress Themes, wo es oft eine Premium-Version und eine Entwickler-Lizenz zu gestaffelten Preisen gibt.

Ich hab mein Ansinnen Sergej Müller kurzerhand vorgetragen und siehe da, er ist nicht nur ein guter Programmierer, sondern auch ein besonnener und ausgesprochen netter Zeitgenosse. Er hat zugestimmt den Preis zu senken.

Die Lizenz für einen einzelnen Blog kostet ab sofort nur noch 19,99 Euro.
Erst ab >2 Blogs fallen dann pauschal 49,99 Euro an.
Es handelt sich bei den Beträgen übrigens um Einmalgebühren… eine lebenslange Lizenz also.

Ich denke mal, dass 20 Euro für den Ein-Blog-Blogger ausgesprochen fair und für jeden schmerzfrei tragbar sind.
Ich zumindest werde das Plugin blind kaufen, weil es aus meiner Sicht einfach das beste ist. Es funktioniert praktisch “out of the box” und es macht es mir als Blogschreiberin sehr bequem. Der Funktionsumfang ist sowieso ohne Gleichen.
Kann mal jemand laut “Praise” rufen? ;-)