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Analytics Daten in Excel aufbereiten – automatisch

Naja, fast automatisch… aber trotzdem sehr komfortabel. ;)

Wer inhouse Analyticsdaten reporten muss oder Statistiken über die Besucherentwicklung (etc.) an Klienten weitergibt, der kennt das Problem. Wenn ein direkter Zugang zu Google Analytics nicht erwünscht oder sinnvoll ist, dann ist oft der kleinste gemeinsame Nenner unter den editierbaren Dateiformaten Excel.

Wenn auch Daten aus anderen Programmen oder Tools in das Reporting einfließen müssen, dann hat man im Grunde gar keine andere Wahl. Excel existiert auf jedem Rechner im Unternehmen, fast jeder hat zumindest grundlegende Erfahrung im Umgang damit und das Interface ist vertraut.

Das Zusammenstellen der relevanten Daten, das Importieren und Aufbereiten in Arbeitsmappen gerät aber schnell zu einer zeitaufwändigen Routinenerverei.

Bei meiner Recherche nach Abhilfe in Form von Automatisierung bin ich auf zahllose kostenpflichtige Lösungen gestoßen, die ich aber wegen der teils horrenden Gebühren fast ausschließlich dem High-End-Bereich zuordnen würde.

Eine einzige Software ist kostenlos, Open Source und übertrifft meine Erwartungen bei Weitem. Weiterlesen

Mit welchem Traffic man am besten verkauft…

Shopbetreiber und Webaster die online Produkte verkaufen kommen nicht umhin eine ordentliche Trafficanalyse zu betreiben. Die Datenbasis bleibt dabei aber auf die eigene Webseite, die eigenen Besucher und die eigenen Aktivitäten in SEx beschränkt. Manchmal ist der Blick über den Tellerrand und in eine größere Datenbasis interessant und darauf geht ein Artikel von Alex Mindlin in der New York Times ein.

A recent study by Engine Ready, an Internet marketing company, analyzed 18.7 million visits over two years to Web sites run by 27 of the company’s roughly 500 clients.

Engine Ready hat kürzlich in einer Studie über den Zeitraum von 2 Jahren 18,7 Millionen Visits auf 27 Websites analysiert. Heraus kam, dass bezahlte Einträge (PPC, AdWords) etwas besser funktionieren als organische sprich nicht bezahlte Auflistungen in den SERPs. Besucher die über bezahlte Links kamen waren in 17 Prozent der Fälle eher bereit etwas zu kaufen und gaben 18 Prozent mehr Geld pro Bestellung aus.

Trotzdem gehen weder SEO noch SEM als Sieger aus dem Rennen, denn die wertvollsten Besucher sind die, die entweder die Adresse direkt in den Browser tippen oder über Bookmarks kommen. Diese Besucher sind treuere Kunden, verbringen mehr Zeit auf der Seite und geben am meisten Geld aus. Bei diesen direkten Besuchern ist die Chance am höchsten, dass der Besuch in einen Verkauf mündet, denn das passiert in 3,3 Prozent der Fälle. Der Wert dieser Besuche lag im Schnitt bei 5,69 Dollar pro Besuch.

Die komplette Studie kann man sich auf der Seite von Engine Ready herunterladen, allerdings ist hierzu eine Registrierung notwendig.