Dass es ein DIMES-Projekt gibt habe ich eben erst erfahren und würde es wohl an sich auch nicht besonders spannend finden, wenn nicht ein Student namens Chris Harrison eine Visualisierung der Daten veröffentlicht hätte.
Chris Harrison ist Student am Human-Computer Interaction Institute der Carnegie Mellon University in Pittsburgh und hat Karten ins Netz gestellt, die die geografische Verteilung des weltweiten Internetverkehrs veranschaulichen. So wird nicht nur die globale Dichte der Verbindungen gezeigt, sondern auch die Dichte zwischen großen Städten (weltweit) sowie die Dichte zwischen Städten in den USA und Städten in Europa.
Natürlich sind die Ergebnisse einigermaßen vorhersehbar. Der Schwerpunkt der Internetwelt liegt in den USA und Europa. Trotzdem finde ich es interessant dies in Bildern schwarz auf weiß – bzw. in diesem Fall weiß auf schwarz zu sehen.
Das Dimes-Projekt (Distributed Internet Measurements & Simulations), das die zugrunde liegenden Daten zur Verfügung gestellt hat, beschäftigt sich mit der Kartographie des Internets. Es werden Daten zur Topologie und Struktur gesammelt z.B. um Schwachstellen aufzufinden oder gute Serverstandorte zu bestimmen.
Wer sich weitere Visualisierungsprojekte von Chris anschauen möchte, folgt dem Link.
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