ThinkUp ist ein kostenloses Social Media Monitoring Tool das gerade frisch aus der Beta-Phase gehüpft ist. Die Open Source App ermöglicht es die eigenen Aktivitäten auf Facebook, Twitter und Google+ zentral zu verfolgen, zu extrahieren, zu archivieren und natürlich auch hübsch grafisch auszuwerten.
Besonders interessant finde ich daran, dass es auf dem eigenen Webserver läuft, d.h. man hat die volle Kontrolle über die eigenen Daten und natürlich auch die Verantwortung für deren Sicherheit.
Man hat sich fast schon daran gewöhnt, dass Tweets nicht nur schnell sondern vor allem auch schnell vergänglich sind. Dem kann man jetzt mit ThinkUp entkommen und quasi jede Aktivität, eigene Tweets und darauf folgende Retweets dauerhaft in einer eigenen Datenbasis sichern.
Ob der Betrieb der Software sich für die gemeine One-Man-Show (oder One-Woman-Show) in den Sozialen Medien lohnt oder im Verhältnis zum Nutzen steht, muss wohl jeder selbst entscheiden. Das hängt sicher nicht unerheblich vom Ausmaß der eigenen Aktivitäten ab.
Für kleine bis mittlere Unternehmen in denen Social Media Accounts nicht von einer Person alleine betreut werden und wo sowohl Reporting als auch Erfolgskontrolle eine Rolle spielen, ist das Tool mit Sicherheit ein Gewinn an Kontrolle. Agenturen, die Social Media Accounts betreuen und transparent arbeiten werden das kostenlose Tool sicher auch begrüßen.
Wer sich eine Live-Demo des Tools anschauen möchte, hat hier die Möglichkeit auf die Twitter- und Facebookaktivitäten vom Weißen Haus zu schauen.
faberNovel Consulting, eine französische Consultingfirma, präsentiert eine interessante Studie über Social Media Websites. Die zugrundeliegenden Konzepte werden erklärt und es werden sowohl Online-Communities (z.B. facebook), als auch Matchmaking (z.B. match.com) und Business-Network Seiten (z.B. linkedin) behandelt. Erfreulich insbesondere, dass nicht nur die gängigen amerikanischen Seiten betrachtet werden, sondern z.B. sehr ausführlich auch Xing oder die französische Matchmaking Plattform meetic. Das 79 Seiten umfassende Papier wurde lobenswerterweise unter der Creative Commons Lizenz ins Netz gestellt.
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