Aaron Wall bietet seit heute auf seiner Seite SEOBook einen neuen Ranking Checker an, der nicht nur Open Source ist, sondern auch noch lokal läuft. Es handelt sich dabei um eine Firefox Extension und diese ist in der Lage das Ranking bei Google (US und international), Yahoo und Microsoft zu prüfen. (via Joost de Valk )
Hier gibt es ein Vorstellungs-Video:
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Wer im Bereich SEO unterwegs ist, ist es gewöhnt im Trüben zu fischen, ist es gewöhnt Strategien auszutesten, statt einer festen Anleitung zu folgen, ist es gewöhnt viel zu lesen und zu versuchen am Puls der Zeit oder eher nah am Puls von Google zu operieren.
Das liegt daran, dass SEO (bisher) keine Wissenschaft ist… es liegt daran, dass Google keine Anleitung dafür herausgibt und jeder sein eigenes Puzzle zusammen setzen muss… und es liegt daran, dass SEO zwar ein auf lange Sicht angelegtes Geschäft ist, sich die Bedingungen dafür aber ständig ändern.
Trotzdem ist SEO ein durchaus abrechenbares Geschäft, denn der Erfolg lässt sich messen. Die SEO-Welt tickt ergebnisorientiert. Die Messbarkeit des Erfolgs allerding steigt und fällt mit der Möglichkeit Ergebnisse zu überprüfen.
Was aber, wenn Googles Vorstöße in die personalisierte Suche eine Sneak Preview der Zukunft darstellen?
Was, wenn die peronalisierte Suche die “normalen SERPs” zu einem hohen Prozentsatz oder gar vollständig ersetzen?
Das muss nicht unbedingt mit einem Paukenschlag geschehen, sondern es könnte auch schleichend eintreten… indem immer mehr persönliche Faktoren in die Suchergebnisse einfliessen.
Und: was passiert mit SEO, wenn die Ergebnisse nicht mehr überprüfbar sind, weil es Millionen unterschiedlicher Ergebnisseiten geben könnte?
Oder ist es am Ende gar nicht das Ranking in den SERPs das entscheidend ist?
Was meint Ihr dazu?
Shopbetreiber und Webaster die online Produkte verkaufen kommen nicht umhin eine ordentliche Trafficanalyse zu betreiben. Die Datenbasis bleibt dabei aber auf die eigene Webseite, die eigenen Besucher und die eigenen Aktivitäten in SEx beschränkt. Manchmal ist der Blick über den Tellerrand und in eine größere Datenbasis interessant und darauf geht ein Artikel von Alex Mindlin in der New York Times ein.
A recent study by Engine Ready, an Internet marketing company, analyzed 18.7 million visits over two years to Web sites run by 27 of the company’s roughly 500 clients.
Engine Ready hat kürzlich in einer Studie über den Zeitraum von 2 Jahren 18,7 Millionen Visits auf 27 Websites analysiert. Heraus kam, dass bezahlte Einträge (PPC, AdWords) etwas besser funktionieren als organische sprich nicht bezahlte Auflistungen in den SERPs. Besucher die über bezahlte Links kamen waren in 17 Prozent der Fälle eher bereit etwas zu kaufen und gaben 18 Prozent mehr Geld pro Bestellung aus.
Trotzdem gehen weder SEO noch SEM als Sieger aus dem Rennen, denn die wertvollsten Besucher sind die, die entweder die Adresse direkt in den Browser tippen oder über Bookmarks kommen. Diese Besucher sind treuere Kunden, verbringen mehr Zeit auf der Seite und geben am meisten Geld aus. Bei diesen direkten Besuchern ist die Chance am höchsten, dass der Besuch in einen Verkauf mündet, denn das passiert in 3,3 Prozent der Fälle. Der Wert dieser Besuche lag im Schnitt bei 5,69 Dollar pro Besuch.
Die komplette Studie kann man sich auf der Seite von Engine Ready herunterladen, allerdings ist hierzu eine Registrierung notwendig.
Google Global ist ein geniales Addon, das Firefox mit der Option ausstattet länderspezifische Suchergebisseiten praktisch per Knopfdruck auszuspucken.Wer sich gerne mal SERPs aus dem Ausland anschaut, der musste bisher in der URL im Browser frickeln, um das gewünschte Ergebnis zu bekommen. Mit Google Global und Firefox gehört das nun der Vergangenheit an. RedFly Marketing, eine Marketingfirma aus Irland, hat soeben die V2 des Tools released.
Für jede Suchergebnisseite, die Google hier in Deutschland (oder sonstwo auf der Welt) ausspuckt, kann man sich per rechtem Mausklick über das Kontextmenü super einfach die entsprechenden Ergebnisse für die USA, Schweiz, Frankreich oder jeden beliebigen Ort auf der Welt anzeigen lassen. Für den neugierigen Webmaster ein schönes Spielzeug, für jeden der geschäftlich etwas internationaler unterwegs ist, ein unverzichtbares Werkzeug für den schnellen Check.
Der Screenshot der einstellbaren Optionen des Tools macht es deutlich: neben den verschiedenen Länderversionen, kann man auch gezielt Regionen oder Städte abfragen, die Ergebnisse für bestimmte IP-Adressen sehen und sogar custom searches eintragen.

Die Herab- und Herumstufungen des Toolbar Pagerank aufgrund von Linkhandel und neuerdings offenbar auch bezahlten Posts hat die SEO Szene schon massiv in Aufruhr versetzt. Im Hintergrund wird offenbar weiter an den Richtlinien gefeilt. Gestern meldete blogoscoped eine neuerliche Textänderung im Google Webmaster Help Center.
| bisheriger Wortlaut | neuer Wortlaut |
| “Buying links in order to improve a site’s ranking is in violation of Google’s webmaster guidelines and can negatively impact a site’s ranking in search results.” | “Buying or selling links that pass PageRank is in violation of Google’s webmaster guidelines and can negatively impact a site’s ranking in search results.” |
Die deutsche Version scheint noch nicht angepasst zu sein, denn dort ist bisher nur davon die Rede, dass der Kauf von Links gegen die Richtlinien verstößt.
Hiermit dürfte es nun letztendlich offiziell sein, dass Linkverkauf nicht nur gegen die Richtlinien verstößt und zu Einbußen im Toolbar-Pagerank führt, sondern ebenfalls das Ranking in den Suchergebnissen negativ beeinflussen kann. Siehe auch den Post auf Search Engine Journal.
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