Aus Anlass der Veröffentlichung des Google-AdWords-Urteils des EuGH zu Bananabay (vom 26.03.2010) bin ich auf die Webseite der Anwaltskanzlei Härting aus Berlin und insbesondere auf Dr. Martin Schirmbacher aufmerksam geworden.
Herr Dr. Schirmbacher stellt ein – wie ich finde – sensationelles Whitepaper zum Download bereit, das sich umfassend und sehr aktuell mit vielen Rechtsfragen rund um SEM und SEO beschäftigt.
Die 23 Seiten sind überdies auch noch für juristische Laien verständlich geschrieben, sehr geschmeidig zu lesen und lassen angenehm viel Fachwissen aus dem Internetmarketing durchscheinen.
Eine Fundgrube ist die Anwaltseite aber nicht nur in Bezug auf aktuelle Urteile und das Whitepaper. Für Webworker ist insbesondere auch der Bereich der FAQs interesant. Hier finden sich wertvolle Informationen zu Themen wie Impressum, Abmahnungen, Fernabsatzrecht und Datenschutz.
Ausserdem erwähnenswert finde ich das umfangreiche Angebot an Musterverträgen aus dem IT-Recht. Hier finden sich beispielsweise Muster für Webdesign-Verträge, Provider-Verträge, Domain-Verträge, Content-Verträge und Verträge zur Werbung im Internet.
(Falls jemand über meine Lobeshymnen in Zweifel gerät… ich bin in keiner Weise mit der Kanzlei Härting verbunden oder affiliated. Ich bin einfach nur ehrlich begeistert.)
Wer ständig in sonderzeichenschwangeren “Fremdsprachen” schreibt, wird sich eine entsprechend bequeme Infrastruktur aufbauen.
Wer allerdings nur gelegentlich ein paar Sätze in fremden Sprachen schreiben möchte, für den lohnt es sich nicht mal ein Keyboard zu kaufen. Je exotischer die Sprache (von einer QWERTZ Tastatur aus gesehen) ist, umso unbequemer wird es.
An dieser Stelle verspricht ein Online-Tool namens Litetype nachhaltig Abhilfe.
Litetype stellt ein virtuelles Online-Keyboard zur Verfügung, dass man on the fly auf über 50 Sprachen einstellen kann. Die schiere Anzahl der Sprachen macht schon deutlich, dass es hier keineswegs nur ein paar europäische Sprachen mit ein paar Sonderzeichen im Angebot gibt. Auch chinesisch, russisch, arabisch und eine Menge anderer Sprachen mit exotischen Zeichensätzen (wie gesagt: von einer QWERTZ Tastatur aus gesehen) oder anderer Schreibrichtung sind dabei.
Ich finde bis an diese Stelle ist die Nützlichkeit von Litetype schon bewiesen, aber es kann noch mehr:
Den eingegebenen Text kann man beispielsweise per Mausklick in UTF konvertieren und somit als HTML Code herunterladen.
Noch viel spannender ist die Möglichkeit direkt von der Litetype-Seite aus verschieden Suchfunktionen ausführen zu können. So kann man den getippten Text direkt an Google, Yahoo, Ask, Live, ebay und del.icio.us übergeben, ohne die Seite zu verlassen. Man kann außerdem direkt nach Videos (u.a. Youtube), Kartenmaterial oder bei reference.com suchen lassen.
Mit diesen Zusatzfunktionen mausert sich Litetype sogar zu einem SEO / SEM Tool. Zumindest für diejenigen, die auch mal gerne in “fremden Revieren” wildern oder sich zumindest auf internationalen Märkten umsehen.
Google bietet ein Whitepaper zum Download, das die CPA Performance im Google Content Network untersucht.
Erwartungsgemäß kommt man darin zu dem Schluss, dass das Content Network mindestens so performant, wenn nicht sogar effektiver ist, wie das Search Network. Allerdings scheinen die Zahlen so brutal gemittelt, dass kaum ein anderes Ergebnis zu erwarten war.
Wie auch immer… es ist natürlich trotzdem interessant zu lesen.
Shopbetreiber und Webaster die online Produkte verkaufen kommen nicht umhin eine ordentliche Trafficanalyse zu betreiben. Die Datenbasis bleibt dabei aber auf die eigene Webseite, die eigenen Besucher und die eigenen Aktivitäten in SEx beschränkt. Manchmal ist der Blick über den Tellerrand und in eine größere Datenbasis interessant und darauf geht ein Artikel von Alex Mindlin in der New York Times ein.
A recent study by Engine Ready, an Internet marketing company, analyzed 18.7 million visits over two years to Web sites run by 27 of the company’s roughly 500 clients.
Engine Ready hat kürzlich in einer Studie über den Zeitraum von 2 Jahren 18,7 Millionen Visits auf 27 Websites analysiert. Heraus kam, dass bezahlte Einträge (PPC, AdWords) etwas besser funktionieren als organische sprich nicht bezahlte Auflistungen in den SERPs. Besucher die über bezahlte Links kamen waren in 17 Prozent der Fälle eher bereit etwas zu kaufen und gaben 18 Prozent mehr Geld pro Bestellung aus.
Trotzdem gehen weder SEO noch SEM als Sieger aus dem Rennen, denn die wertvollsten Besucher sind die, die entweder die Adresse direkt in den Browser tippen oder über Bookmarks kommen. Diese Besucher sind treuere Kunden, verbringen mehr Zeit auf der Seite und geben am meisten Geld aus. Bei diesen direkten Besuchern ist die Chance am höchsten, dass der Besuch in einen Verkauf mündet, denn das passiert in 3,3 Prozent der Fälle. Der Wert dieser Besuche lag im Schnitt bei 5,69 Dollar pro Besuch.
Die komplette Studie kann man sich auf der Seite von Engine Ready herunterladen, allerdings ist hierzu eine Registrierung notwendig.
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