Die Vorstellung ist ein Alptraum. Durch einen falschen Klick im Web ermöglicht man Hackern den Zugriff auf den eigenen Rechner und Webcam sowie Mikrofon können von außen aktiviert werden.
Die Technik nennt sich Clickjacking und bedeutet sowas wie Klickentführung. Der Surfer bekommt eine harmlose Seite angezeigt – beispielsweise ein Spiel – und wird zu einem Klick aufgefordert. Tatsächlich klickt er allerdings auf einen unsichtbar darüber gelegten IFRAME, der z.B. die Einstellungen des Flash Players verändert.
Frank Bueltge hat neulich einen sehr interessanten Artikel mit dem Titel “WordPress Feed zeitversetzt befüllen” veröffentlicht. Hierbei geht es grundsätzlich darum, die Befüllung des Feeds einige Minuten zu verzögern, weil es nicht selten vorkommt, dass man (meist 2 Sekunden nachdem man den Knopf gedrückt hat) noch Rechtschreib- oder Formfehler entdeckt. Mir selbst ist das auch schon einige Male passiert und besonders Fehler im Titel haben mich schon fast die Wände hoch gehen lassen.
Franks Lösung ist eine händische Anpassung im Code des Wordpress Templates.
Bereits im September hat Keith von TechieBuzz diese Funktion als Wordpress Plugin veröffentlicht und nennt das Ding Feed Pauser. Es dient ebenfalls dazu die Befüllung des Feeds zu verzögern. In dem Artikel werden zwar weitere Funktionen angekündigt, aber soweit ich sehen konnte, ist seit September noch nichts passiert.
In den Kommentaren zu Franks Artikel kam die berechtigte Frage nach verzögerten Pings auf, denn was nutzt der verzögerte Feed, wenn die gepingten Dienste dennoch den “falschen” Eintrag abholen. Momentan bietet offenbar keine der beiden Varianten hierfür eine Lösung, aber ich bin sicher Frank lässt sich da etwas einfallen.
In den Kommentaren bei Keith fand ich den Vorschlag interessant bestimmte Blogbeiträge komplett vom Feed ausschließen zu können. Wer manchmal reine Trafficposts veröffentlicht, der würde sicher gerne eine solche Funktion nutzen, um die treuen Feedleser nicht zu vergraulen.
Da ich eigentlich aus dem Joomla!-Lager komme, bin ich es gewohnt, dass man bei Updates, Installationen oder Code-Fummeleien einfach in den Wartungsmodus umschalten kann… so dass den Lesern eine statische Infoseite angezeigt wird und man selbst derweil im Hintergrund ohne Zeitdruck seine Arbeiten erledigen kann. Das ist eine Funktion, die mir in Wordpress sehr gefehlt hat.
Naja, ich muss zugeben, dass ich die bisherigen Updates recht bedenkenlos trotzdem drüber gebügelt habe… aber meine Leserzahlen steigen inzwischen merklich und die Zeitfenster in denen gar nix los ist, verlagern sich zunehmend in Nachtstunden zu denen selbst ich nicht mehr vorm PC sitze.
Das Wordpress Maintenance Mode Plugin löst genau dieses Problem.
Während man als Admin weiterhin auf Back- und Frontend Zugriff hat, wird dem Besucher eine frei einstellbare Splashpage angezeigt.

Der Alte Falter hat es zuerst bemerkt: das Wordpress-Plugin wpSEO von Sergej Müller ist lizenzpflichtig geworden.
Ich setze das Plugin schon seit geraumer Zeit auf meinem Blog ein und bin überaus zufrieden damit. Aber ab sofort ist es in der Tat so, dass ein kommerzieller Einsatz des Tools (auf einem Blog der Geld verdient) kostenpflichtig wird.
Die Grenzlinie zwischen kommerziell und nicht-kommerziell ist laut Sergej dort zu ziehen, wo Werbung eingesetzt wird. Sobald ein Blog selbst Geld verdient (egal in welcher Höhe, weil nicht überprüfbar) werden Lizenzgebühren fällig.
wpSEO ist ein professionelles und starkes Tool und deshalb finde ich die Entscheidung Lizenzgebühren zu erheben grundsätzlich legitim und verständlich.
Die ursprünglich geplante Lizenzensierung von wpSEO sah vor, dass man einmal pauschal 49,99 Euro bezahlt und danach das Tool für alle Zeiten und auf so vielen Blogs wie gewünscht einsetzten darf.
Mindestens suboptimal fand ich, dass es nur diese “Einer-für-Alle-Lizenz” geben sollte und nicht unterschieden werden sollte zwischen Großverdienern (mit 100 Blogs und hohen Einnahmen) und Groschenverdienern (mit Einzelblog und 3 Euro Adsenseeinnahmen im Monat).
Wenn man ein Jahr braucht, um mit seinem Adsense-Spielkram die Kosten wieder rein zu holen, dann macht ein 50-Euro-Tool wenig Spaß und steht auch nicht wirklich im Verhältnis. Ich hätte es fair gefunden die 1-Blog-Lizenz günstiger anzubieten… vergleichbar mit Wordpress Themes, wo es oft eine Premium-Version und eine Entwickler-Lizenz zu gestaffelten Preisen gibt.
Ich hab mein Ansinnen Sergej Müller kurzerhand vorgetragen und siehe da, er ist nicht nur ein guter Programmierer, sondern auch ein besonnener und ausgesprochen netter Zeitgenosse. Er hat zugestimmt den Preis zu senken.
Die Lizenz für einen einzelnen Blog kostet ab sofort nur noch 19,99 Euro.
Erst ab >2 Blogs fallen dann pauschal 49,99 Euro an.
Es handelt sich bei den Beträgen übrigens um Einmalgebühren… eine lebenslange Lizenz also.
Ich denke mal, dass 20 Euro für den Ein-Blog-Blogger ausgesprochen fair und für jeden schmerzfrei tragbar sind.
Ich zumindest werde das Plugin blind kaufen, weil es aus meiner Sicht einfach das beste ist. Es funktioniert praktisch “out of the box” und es macht es mir als Blogschreiberin sehr bequem. Der Funktionsumfang ist sowieso ohne Gleichen.
Kann mal jemand laut “Praise” rufen?
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