Nach der Lektüre von einigen Blogposts zur OMD will ich jetzt auch mal meinen Senf dazu abgeben. Ich hab gestern (26.09.) den Nachmittag auf der Messe verbracht. Da ich nur etwa 70km entfernt lebe, hatte ich da wohl den ungemeinen Vorteil dies “mal eben” tun zu können… ohne Bahnfahrt oder Flug, ohne Hotel. Ich muss sagen, wenn es anders gewesen wäre, hätte ich mich geärgert.
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Ich kann Heike Scholz nur beipflichten, wenn sie sagt: “Hübsche Nabelschau einer Branche, die in erster Linie sich selbst feiert.” Und auch Kralle kann ich nur zustimmen, denn es gab in der Tat Unmengen Hostessen (das Bodypaintingfoto ist nur für Dich).
Es scheint völlig hip zu sein an einem Messestand, der wie eine ultracoole Hochglanz-Lounge auf Raumschiff Enterprise 2.0 aufgemacht ist, in schwarzen Klamotten und mit Juppigehabe Espresso zu trinken… alle Gadgets im Anschlag… zieh Fremder.
Und überhaupt: diese Unmenge an Kaffee- und Espresso-Vollautomaten! Alles was Rang und Namen hat – Saeco, Jura und wie se alle heißen – war gleich in mehreren Bauklassen vertreten. Ich war noch nie auf einer Kaffeeröstermesse… aber so stelle ich mir das vor.
Inhaltlich konnte ich sehr wenig aus dem Besuch der OMD ziehen. Ich habe in einige Vorträge reingehört und mich zu Tode
gelangweilt. An den Ständen war wenig Neues und nichts rasend Interessantes zu finden. Bis auf den Messekatalog, einige Flyer und die obligatorische Werbetasche war es das für mich.
Im Fazit bin ich einigermaßen enttäuscht, denn ich hatte schon auf den ein oder anderen erhellenden Einblick, eine
bahnbrechende News oder auf irgendetwas Exklusives gehofft – aber das waren offenbar falsche Vorstellungen.
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