Dieser Frage sind jüngst Wissenschaftler der University of California in Berkeley in einer Studie nachgegangen. Hierzu bediente man sich Teilen eines echten Netzwerks von 76.000 infizierten Zombierechnern (geschätzte 1,5% des Botnetzes Storm).
Aus 350 Millionen verschickten Spam Mails resultierten gerade einmall 28 Bestellungen. Das ist mit Abstand die mieseste Conversion Rate von der ich jemals gehört habe.
Wenn man allerdings davon ausgeht, dass hier nur ein winziger Anteil des Botnetzes benutzt wurde, dann lässt sich damit trotzdem eine Menge Profit machen. Die Forscher schätzen aufgrund ihrer Zahlen, dass Storm tatsächlich ca. 7.000 Dollar pro Tag und damit rund 3,5 Millionen im Jahr einfährt.
Ich persönlich vermute mal ganz ketzerisch, dass die Forscher wahrscheinlich nicht viel von Landingpage Optimierung verstehen und gehe davon aus, dass hier nur ein Bruchteil der möglichen Conversion Rate erreicht wurde.
Wer meint, dass man für die Leadgenerierung noch immer handgenagte Landingpages mit mundgeblasenem Tracking braucht, der ist offenbar von gestern.
Gleich zwei amerikanische Anbieter sind mir über die Füße gefallen, die mit einem Landingpage-Baukastensystem samt eingebauter Trackinglösung auf kleine bis mittlere Unternehmen zielen.
Kampagnenschleudern?
Beide Angebote eignen sich offenbar dazu hochfrequent Kampagnen in die Welt zu setzen und ermöglichen auch Laien den Übergang von der (teuer bezahlten) Manufaktur zur fabrikmäßigen Kampagnenschleuderei.
Freie Ressourcen und Anleitungen zum Thema Landing Pages sind im Netz meist dünn gesät. Da es bei Landing Pages immer um irgendeine Conversion geht, wird im Umkehrschluss für die Anleitung dazu auch eine Conversion verlangt… und zwar in Cash.
Der Copyblogger stellt nun ein umfangreiches Landing Page Tutorial kostenlos zur Verfügung. Durchaus lesenswerter Stoff… allerdings auf Englisch.
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