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ThinkUp : Facebook, Twitter und Google+ Daten archivieren und analysieren

ThinkUp ist ein kostenloses Social Media Monitoring Tool das gerade frisch aus der Beta-Phase gehüpft ist. Die Open Source App ermöglicht es die eigenen Aktivitäten auf Facebook, Twitter und Google+ zentral zu verfolgen, zu extrahieren, zu archivieren und natürlich auch hübsch grafisch auszuwerten.
Besonders interessant finde ich daran, dass es auf dem eigenen Webserver läuft, d.h. man hat die volle Kontrolle über die eigenen Daten und natürlich auch die Verantwortung für deren Sicherheit.

Man hat sich fast schon daran gewöhnt, dass Tweets nicht nur schnell sondern vor allem auch schnell  vergänglich sind. Dem kann man jetzt mit ThinkUp entkommen und quasi jede Aktivität, eigene Tweets und darauf folgende Retweets dauerhaft in einer eigenen Datenbasis sichern.

Ob der Betrieb der Software sich für die gemeine One-Man-Show  (oder One-Woman-Show) in den Sozialen Medien lohnt oder im Verhältnis zum Nutzen steht, muss wohl jeder selbst entscheiden. Das hängt sicher nicht unerheblich vom Ausmaß der eigenen Aktivitäten ab.

Für kleine bis mittlere Unternehmen in denen Social Media Accounts nicht von einer Person alleine betreut werden und wo sowohl Reporting als auch Erfolgskontrolle eine Rolle spielen, ist das Tool mit Sicherheit ein Gewinn an Kontrolle. Agenturen, die Social Media Accounts betreuen und transparent arbeiten werden das kostenlose Tool sicher auch begrüßen.

Wer sich eine Live-Demo des Tools anschauen möchte, hat hier die Möglichkeit auf die Twitter- und Facebookaktivitäten vom Weißen Haus zu schauen.

Kostenlose eBooks zu Abmahnungen und rechtssicherer Werbung

eBooks kann man eigentlich nie genug haben, zumal wenn sie von vertrauenswürdigen Quellen stammen und auch noch relevant fürs (Online-) Business sind.

Zwei für Selbständige und Webworker sehr interessante und lesenswerte Exemplare habe ich soeben bei der Rechtsanwaltskanzlei Päsel Reiff Seifried aus Frankfurt aufgestöbert.

Erste Hilfe bei Abmahnungen

Praxisratgeber mit ausführlich kommentierter Musterunterlassungserklärung zum Umgang mit Abmahnungen im Wettbewerbsrecht, Markenrecht, Domainrecht, Geschmacksmusterrecht, Patentrecht und Urheberrecht mit ausführlich kommentierter Musterunterlassungserklärung. (26 Seiten PDF)


Rechtssicher werben

Praxisratgeber zum Werberecht mit neuem Telefonwerbegesetz – Grundbegriffe des Wettbewerbsrechts, Markenrechts, Urheberrechts und verwandter Rechtsgebiete. (23 Seiten PDF)

Sentimentalität pur: Retrogames

Wenn sich bei einem Computerfreak die (Computer-) Jahre langsam anhäufen, dann entsteht doch an der einen oder anderen Stelle etwas Sentimentalität. Mancher schwelgt gerne mal in alter Hardware… die Zeiten als man Daten noch auf Audiotapes gespeichert hat oder die einzige Freundin die Amiga war. Vielleicht ist dabei entscheidend wann es einen “erwischt” hat… wann und wobei der Virus zugeschlagen hat.

Ich kann meine ersten Suchterscheinungen genau datieren… auch wenn ich mich damit als Dinosaurier oute ;-) .

Den ersten Kontrollverlust an der Maschine hatte ich bei Leisure Suit Larry 1. Das Spiel hat mich schier verrückt gemacht. Ich hab die Nächte im Büro verbracht… bin morgens in den nächsten Buchladen gerannt und hab Bücher mit Spieletipps durchstöbert um vielleicht einen Hinweis zu finden. Mit Larry 1 hat alles angefangen. Es folgten Space Quest, Police Quest und Kings Quest und die ganze Sache war nicht mehr aufzuhalten.

kingsquest

Zuvor war ich eines dieser Mädchen, die leise “weiche von mir Satan” gezischt haben, wenn jemand in meiner Nähe angefangen hatte von Computern zu fabulieren. Nicht lange später habe ich selbst jeden gnadenlos zugetextet, der auch nur ein entferntes Anzeichen von Geneigtheit hat erkennen lassen.

Wie auch immer… ein Pixelmonster in EGA Grafik hat damals den Grundstein gelegt mein Leben vollkommen zu ändern… und jetzt kommen Larry und seine frühen Geschwister als kostenlose Online-Games zurück. Geil! :-)

Wer ebenfalls ein wenig seiner Sentimentalität nachgehen möchte findet die Spiele auf der Seite sarien.net.

BTW: Monkey Island ist auch schon fast 20 Jahre alt und für diesen Sommer ist ein kostenloses Remake der ersten Version versprochen. Siehe hier.

Anpassbare Icons: kostenlos und frei benutzbar

Passende Icons für Webprojekte zu finden oder zu erstellen ist keine triviale Angelegenheit. Entweder man ist selbst mit genügend Kreativität und Kunstfertigkeit im Umgang mit Grafikprogrammen ausgestattet, oder man braucht ein Budget, um einen Designer zu engagieren. Trifft beides nicht zu, verirrt man sich bei der Suche nach frei verfügbaren Icons leicht in den Untiefen von riesigen Icon-Archiven oder –Bibliotheken. Oder man findet liebevoll zusammengestellte Listen von ansprechenden Icons, die aber dann doch nicht wirklich frei nutzbar sind.

Eine Lösung für dieses Dilemma bietet jetzt iconza.

Das intuitiv bedienbare Tool bietet immerhin 70 Standard-Icons. Diese lassen sich in 15 vordefinierten Farben “on the fly” einfärben (Vordergrundfarbe, Iconfarbe) oder durch Eingabe eines Hexwertes passgenau zum Seitendesign gestalten. Für die Hintergrundfarbe kann man ebenfalls einen Hexwert eingeben, was aber nur dazu dient die eigene Vorstellungskraft etwas zu unterstützen. Im Download bekommt man PNGs mit transparentem Hintergrund.

Hat man sich für eine von 3 Standard-Icongrößen entschieden, muss man die Icons nur noch herunterladen. Dies kann man einzeln tun oder praktischerweise gleich im Gesamtpaket …Bingo!

iconza

Die Icons von iconza sind zugegebenermaßen keine High-Level-Kunstobjekte, aber ich finde sie durchaus ansprechend. Sie lassen sich wunderbar einfach anpassen und sie sind – nicht zuletzt – komplett kostenlos und uneingeschränkt benutzbar.

Übersetzungen im Web: taken to the next level mit Linguee

Der Name Linguee lässt mir zwar kurzzeitig Bilder von italienischen Nudelgerichten durchs Belohnungszentrum blitzen, aber bei linguee.de geht es gar nicht um Pasta, sondern um Übersetzungen.

Übersetzungsdienste und -seiten gibt es ja durchaus zahlreich im Netz…
dieser hier ist neu, anders und wirklich nützlich.

Die Oberfläche präsentiert sich angenehm  googleistisch minimalistisch. Hinter dem Suchschlitz werden aber nicht – wie gewöhnlich – dumpf Begriffe, Ausdrücke oder Sätze übersetzt, sondern es wird quasi Crowdsourcing betrieben.

linguee

Hierzu ein Zitat aus der Linguee-Pressemeldung vom 21.04.09:

Basierend auf einer neuen Technologie erweitert Linguee bisherige traditionelle Online-Wörterbücher um die Suche in vielen Millionen manuell übersetzten Satzbeispielen, die vor allem durch Indizierung zweisprachiger Internetseiten gewonnen wurden. Gegenüber traditionellen Online-Wörterbüchern stehen Linguee etwa tausendmal mehr zweisprachiges Textmaterial zur Verfügung, wobei jede Vokabel in vollständigem Satzzusammenhang dargestellt wird. Daher findet man auch zu Phrasen und seltenen Wörtern leicht eine im Kontext korrekte Übersetzung.

Das Ergebnis stellt aus meiner Sicht eine wirkliche Fortentwicklung der bisherigen Angebote im Netz dar.

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