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Twitter: endlich ein Geschäftsmodell und Google soll blechen

Twitter soll einen Wert von einer Milliarde Dollar haben und hat erst kürzlich eine frische 100 Millionen Dollar Finanzspritze klar gemacht. Das ist mindestens erstaunlich, wenn man bedenkt, dass das Unternehmen bisher nicht mit einem Geschäftsmodell aufwarten konnte.

Auf Golem ist zu lesen, dass die Wall-Street-Journal-Reporterin Kara Swisher nun erfahren haben will, wie Twitter in Zukunft Geld verdienen will. Die Rede ist von Verhandlungen mit Google und Microsoft in denen es darum geht, sich von den Suchmaschinenanbietern für Echtzeitinformationen bezahlen zu lassen.

Twitter will demnach Statusupdates seiner Nutzer als vollständigen Feed lizenzieren. Im Gegenzug ist sowohl von einmaligen Lizenzgebühren als auch von zusätzlichen Beteiligungen an den Werbeeinnahmen die Rede. Die Verhandlungen mit den beiden Firmen laufen offenbar unabhängig voneinander und es soll keine exklusive Lizenzierung geben.

Derzeit scheint es sich hierbei nur um ein Gerücht zu handeln. Die Idee wäre aus Twitters Sicht allerdings alles andere als dumm. Immerhin kann Twitter derzeit (fast) monopolartig etwas anbieten, was den Suchmaschinen schmerzlich fehlt… nämlich Echtzeit. Robert Scoble hat es bereits im Februar von den Dächern gepfiffen, dass “real time search” eine Bedrohung für Google darstellen könnte.

Stellt sich die Frage wie dringend Google Twitter braucht.

Update 22.10.09:
Gestern wurde ein Deal zwischen Bing und Twitter gemeldet und Google ist kurz später ebenfalls mit der Bekanntgabe einer Kooperation nachgezogen. Das beantwortet dann auch die Frage wie dringend Google Twitter braucht. :-)

Leichter Vergleich: Bing, Wolfram und Google

Gerade habe ich zwei witzige und durchaus nützliche Seiten entdeckt, die den Vergleich von Suchergebnissen erleichtern. Wer gerne mal über den Google-Tellerrand schaut und die Ergebnisse jeweils mit Bing oder Wolfram Alpha side-by-side anschauen möchte, der kann das auf eigenen Seiten tun.

Bingle

bingle_ergebnis

Bingle kommt mit einem gewohnt einfachen Suchschlitz daher und liefert die Ergebnisse von Google und Bing nebeneinander aus. Um sich “mal eben” einen schnellen Überblick zu verschaffen, finde ich die Idee dieser “Anwendung” gar nicht schlecht. Kann man natürlich alles auch zu Fuß erledigen… aber ich zumindest habe Bing nie offen rumliegen und finde es dann schnell lästig Fenster auszurichten. :-)

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AdWords Keyword Tool: jetzt mit Suchvolumen der lokalen Suche

Das Keyword Tool von Google AdWords zeigt neuerdings auch das Suchvolumen in der lokalen Suche an.

Gefunden hab ich die Info eigentlich beim marketing pilgrim und war fast davon ausgegangen, dass die deutsche Version wohl noch auf die Auslieferung der Zahlen warten muss… aber es ist auch in der deutschen Version verfügbar.

keywordtool

lokalesuche

Soweit zu den neuen Features. Die Bugs scheinen aber ebenfalls die gleichen zu sein. In meinen Tests werden für das lokale Suchvolumen regelmäßig höhere Zahlen ausgegeben als für das globale Suchvolumen.

Google Blog Überflieger

Zählt man die länderspezifischen Publikationen mit, dann scheint Google eine Trillion Blogs zu schreiben. Viel zu viele, um sie alle im Feedreader zu haben und viel zu viele um den Überblick zu behalten.

Wer trotzdem gerne mal schnell die aktuellen Headlines überfliegen möchte, dem bietet seit kurzem Overflight einen nützlichen Service. Es handelt sich zwar “nur” um eine Demonstration, aber diese ist bereits ein ausgewachsener Google Blognews Aggregator.

Immerhin 74 offizielle Google Blogs werden per RSS getrackt und man kann die Überschriften in 5 Tabs wunderbar überfliegen. Es gibt Zusammenstellungen zu den Themen Produkte, Werbung, Entwickler und Regionen und einen TAB für den googleweiten Überblick.

Sehr schöne Sache. :-)

overflight

Endlich kapiere ich den Google Page Rank

In den Weiten des Webs kann man viele Erklärungen und Abhandlungen über den Page Rank von Google finden. Ganz egal ob man sich lieber mit Texten (Definitionen, Blogbeiträgen, eBooks), Podcasts oder mit Videos auseinander setzt, man findet für jeden Geschmack die passenden Inhalte.

Eine ganz andere aber sehr viel coolere Art der Auseinandersetzung mit dem grünen Balken findet sich hinter dem verlinkten Bild:

pagerank

via jackhumphrey.com