Die UNESCO und 32 Partnerinstitutionen aus rund 20 Ländern haben die World Digital Library ins Leben gerufen. Ein Projekt, das einzigartige kulturelle und historische Dokumente aus Bibliotheken und Archiven von überall auf der Welt ausstellt, zeigt und zugänglich macht.
Es werden Manuskripte, Kartenmaterial, seltene Bücher, Filme, Tonaufnahmen, Drucke und Fotografien digitalisiert zur Verfügung gestellt. Der Zugriff ist öffentlich und kostenlos.
Die WDL stellt ihr Angebot momentan in 7 Sprachen bereit, die Inhalte selbst in mehr als 2 Dutzend Sprachen. Ziel ist es alle 193 Mitgliedsländer der UNESCO mit ihrer jeweiligen Kultur und Geschichte in der WDL darzustellen.
Ich bin ziemlich begeistert von der Webseite. Sie eignet sich nicht nur zur Recherche, sie lädt auch einfach zum Schmökern und Lernen ein.
Das ist sicher keine Geschenkidee für Mutti, aber eigentlich ein cooles Antigadget.
Auch wenn es etwas bizarr klingt, es gibt sie wirklich. Zwei Stück im Format A6 für 7,00 Euro sind online im Knastladen bestellbar.
Knastladen ist der Online-Shop der Justizvollzugsanstalten (JVA) in Nordrhein-Westfalen. Offenbar gehört Tütenkleben der Vergangenheit an und man hat sich machtvoll dem e-Commerce zugewendet.
Verkauft werden handwerklich gefertigte Produkte aus den Werkstätten der Gefängnisse. Derzeit vertreiben 23 JVAs Produkte aus insgesamt 35 verschiedenen Werkstätten. Das Angebot ist vielfältig und auf jeden Fall mal einen Blick wert.
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Zur artgerechten Haltung eines SEO bedarf es einiger besonderer Lebensmittel. Diese hat Gareth Davies linkbaitverdächtig und optisch ansprechend umgesetzt. Folgendes ist im Angebot:

via marketingpilgrim
1. Im Labor von Prof. Faltin auf entrepreneurship.de ist vergangene Woche Holm Friebe zu einem Video-Interview aufgeschlagen, das ich für absolut sehenswert halte. Holm Friebe ist Co-Autor des Buches “Wir nennen es Arbeit – Die digitale Bohème oder Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung” (Friebe/Lobo, Heyne Verlag), das ich vor einiger Zeit nicht gelesen, sondern richtiggehend eingeatmet habe… nicht zuletzt, weil es die ultimative Rechtfertigung für meinen Arbeits- oder vielmehr Lebensstil ist.
Wer das Buch noch nicht kennt, dem sei es wärmstens ans Herz gelegt und wer sich durch meine Zeilen nicht überzeugen lassen möchte, der geht sich erst mal das Interview ansehen.
2. Die Webmasters on the Roof vergeben seit dem unsäglich schlechten Artikel in der Wirtschaftswoche den “Wulffy der Woche”. Das hat mich derart belustigt, dass ich einen Jingle dazu gebaut habe… damit das auch ja beibehalten wird. Das rauschige Ding gebe ich hiermit in die public domain…. muss nur noch rausfinden, wie ich es sinnvoll hier einbinden kann!
3. Auf SEOigg rankt gerade die Anpreisung von Content-Swap, einer neuen Linkbuilding Plattform. Die Handels- und Tausch-Plattform für Content Links will nach eigenen Angaben unter dem Google Radar fliegen. Der Ort ist noch ziemlich leer und es sind nicht gerade viele Informationen auf der Seite zu finden. Ein Impressum fehlt vollständig und es ist auch sonst nichts über den Anbieter hinterlegt. Das hat genau dann aufgehört mich zu wundern, als ich mir das Whois angesehen habe. Die Seite ist so derart unseriös, dass ich keinen Link zu setzen bereit bin. Wer neugierig ist tippts halt selbst in den Browser: content-swap mit einem .com am Ende.
4. Eine Studie der TU Graz, die sich mit Googles Monopolstellung befasst, kommt zu schier unglaublichen Ergebnissen:
Google muss zerschlagen werden!
Das Originaldokument wird in einem lesenswerten Artikel auf Heise zitiert. Wem nach dieser Lektüre eher nach Diskussion ist, den empfehle ich zu Jojo.
Nachtrag: Musste vorhin nochmal weg und konnte mir nicht mehr anschauen, wie ich Soundfiles einbinde… aber jetzt isses hier… das Wulffy Jingle für die Jungs auf’m Dach….
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