Kostenlose Tools um PDFs zu erstellen gibt es wie Sand am Meer. Sollen PDFs allerdings editiert werden und man will dabei auch nicht auf jeglichen Komfort verzichten, dann kommt man kaum an Kaufprogrammen vorbei.
Der kostenlose Online PDF Editor PDF Hammer ersetzt natürlich nicht eine ausgewachsene Kaufsoftware. Kleinere Tasks erledigt er aber mit Bravour und die Tatsache, dass es sich um ein Online-Tool handelt, kommt all jenen entgegen, die auch unterwegs mal ein paar PDFs verbiegen möchten.
Features:
* kombinieren/zusammenfügen mehrerer Seiten
* Seitenreihenfolge ändern und Seiten löschen
* PDFs mit Passwort schützen
* Metadaten editieren (Verfasser, Titel, Thema und Stichwörter)
Angetriggert durch Peer Wandigers nützlichen Artikel über Gratistools für Webworker hab ich mich etwas mit Tools für die Zeiterfassung beschäftigt.
Als Webworker hat man gemeinhin eine ganze Reihe Projekte, Tasks und Aufgaben zu erledigen. Manche davon werden nach Zeit bezahlt und man muss ohnehin die Manntage oder Stunden festhalten. Andere werden pauschal oder gar nicht direkt bezahlt und man hat immer nur eine ungefähre Ahnung wieviel Zeit tatsächlich in so einem Projekt steckt. Dazu kommt das der Ablauf der Arbeiten meist nicht linear ist. Man springt zwischen Projekten hin und her, surft dazwischen vielleicht oder wird mindestens von ein paar Anrufen unterbrochen.
Der gemeine Stundenzettel erscheint mir schon lange nicht mehr zeitgemäß und Zettel haben (zumindest bei mir) auch noch die Tendenz verloren zu gehen. Was liegt also näher, als sich ein vernünftiges Programm zu suchen, das die mitunter lästige Zeiterfassung nicht nur übernimmt, sondern vielleicht sogar zu einer ganz spaßigen Angelegenheit werden lässt.
Ich stelle einen webbasierten Onlinedienst und ein altmodisches, aber sehr feines Desktoptool vor, die sich beide für die Zeiterfassung andienen.
Peer hat in seinem Artikel den Online-Dienst mite. empfohlen.

Der Dienst ist gratis, richtet sich ausdrücklich an Freelancer und kleine Agenturen und bietet so ziemlich alles was das Herz des Zeiterfassers begehrt. Trotzdem ist die Oberfläche nicht überfrachtet, sondern wirkt angenehm aufgeräumt und fokussiert auf das Wesentliche.
Über einen Account bei mite können sich mehrere Kollegen einloggen und auch Zeit für die gleichen Projekte erfassen, insofern ist mite auch für Teams geeignet. Der kaum schlagbare Vorteil einer webbasierten Lösung ist überdies natürlich, dass man unabhängig von der eigenen Hardware (Server, Desktop, Smartphone, etc) und Software (Win, Mac, Linux, etc.) von überall Zeit erfassen kann und sich auch über Backups keine Sorgen machen muss.
Als Nachteile könnte man ansehen, dass man unter Umständen kritische Unternehmensdaten auf fremden Servern ablegt, dass ein Gratisdienst einem nicht viel garantieren wird und dass die Daten auch noch übers Netz geschickt werden.
Je nach dem wie paranoid jemand ist oder welche Collaboration-Funktionen überhaupt benötigt werden, wird er oder sie es vielleicht vorziehen mit einer Zeiterfassungssoftware zu arbeiten, die einfach auf dem eigenen Rechner liegt.
Für windowsbasierte Systeme gibt es zur Zeiterfassung ein feines, kostenloses Toolchen. Die Software heißt FaJo Timetool und wurde zwar seit 2004 nicht mehr aktualisiert, aber in diesem speziellen Fall halte ich das für ein Qualitätsmerkmal. Naja, ich muss schon zugeben, dass die Optik etwas antiquiert wirkt.

Die Funktionalität ist aber nach wie vor verlässlich und vor allen Dingen sehr bequem und einfach. FaJo erfasst nicht nur die Anzahl Stunden, sondern merkt sich auch Beginn- und Endzeiten (das kann mite. offenbar noch nicht). Ausserdem kann man das Tool jederzeit bequem in der Schnellstartleite bedienen. Mit 2 Klicks kann ich die Zeiterfassung starten, pausieren und beenden. Das erscheint mir persönlich etwas bequemer als mich durch meine 1000 offenen Browserfenster zu suchen. Ausgesprochen nützlich ist ausserdem noch der Datenexport ins CSV Format.
FaJo bleibt vorläufig mein Favorit, aber mite. sollte man sicher im Auge behalten.
Bei WEBUPON gibt es 13 Emailadressen mit denen man ganz interessante Dinge veranstalten kann. Dateien bzw. Dateiformate konvertieren, bestimmte Webangebote befüllen oder das Web auslesen. Ich hab’s mal eben übersetzt:
1. av@koolwire.com
WAV Dateien anhängen und MP3s zurück bekommen (Konverter)
2. mp3@koolwire.com
MP3 anhängen und WAV zurück bekommen (Konverter)
3. pdf@koolwire.com
Verwandelt ohne weitere Hilfsmittel Office Dokumente oder Fotos in PDFs. Einfach das Dokument/Foto als Anhang an die Mailadresse schicken.
4. …@photos.flickr.com
Bei Flickr bekommt man eine einzigartige Mailadresse an die man seine Fotos (im Anhang) schicken kann. Die Fotos erscheinen binnen Kürze in der Fotogalerie. Die Betreffzeile der Mail wird hierbei zum Titel, der Mailtext zur Fotobeschreibung.
5. e@xpenser.com
Für deutschsprachige Zeitgenossen vieleicht nicht wirklich nützlich… hier kann man per Mail Daten in eine Tabelle füttern, die zur Reisekostenabrechnung gedacht ist.
6. go@blogger.com
Die Adresse kann man dazu benutzen Fotos an Blogs zu schicken, die auf blogger.com gehostet werden.
7. upload@upload.slideshare.net
Um Powerpoint Präsentationen oder PDFs online zur Verfügung zu stellen, ist Slideshare ein beliebtes Tool. Einsendungen an die Mailadresse werden in Webpräsentationen gewandelt.
8. …@mms.youtube.com
YouTube Mitglieder können hier ein MMS Profil anlegen und ihre Uploads per Mail erledigen.
9. pdf2txt@adobe.com
Bei Adobe kann man PDFs per Mailanhang einsenden un bekommt deren Inhalt im Textformat zurück. Alternativ kann man an die Adresse pdf2html@adobe.com mailen und bekommt den PDF Inhalt im HTML Format zurück.
10. …@prod.writely.com
Upload an Google Docs per Mailadresse.
11. …@rmilk.com
Remember The Milk macht das Einsenden von Einträgen in die Task- bzw. To-Do-Liste per Mail möglich.
12. wsmith@wordsmith.org
Eine leere Mail mit dem Trigger define gefolgt vom zu definierenden, englischen Begriff im Betreff wird mit der Zusendung einer Wörterbuchdefinition inkl. Synonymen beantwortet.
Die Betreffzeile muss so aussehen: define meinwort.
13. www@web2mail.com
Mit dieser Mailadresse kann man ohne Internetzugang Webseiten lesen, indem man sich deren Inhalt per Mail schicken lässt. Man muss nur die URL in die Betreffzeile schreiben.
via SEOmoz
Da ich eigentlich aus dem Joomla!-Lager komme, bin ich es gewohnt, dass man bei Updates, Installationen oder Code-Fummeleien einfach in den Wartungsmodus umschalten kann… so dass den Lesern eine statische Infoseite angezeigt wird und man selbst derweil im Hintergrund ohne Zeitdruck seine Arbeiten erledigen kann. Das ist eine Funktion, die mir in Wordpress sehr gefehlt hat.
Naja, ich muss zugeben, dass ich die bisherigen Updates recht bedenkenlos trotzdem drüber gebügelt habe… aber meine Leserzahlen steigen inzwischen merklich und die Zeitfenster in denen gar nix los ist, verlagern sich zunehmend in Nachtstunden zu denen selbst ich nicht mehr vorm PC sitze.
Das Wordpress Maintenance Mode Plugin löst genau dieses Problem.
Während man als Admin weiterhin auf Back- und Frontend Zugriff hat, wird dem Besucher eine frei einstellbare Splashpage angezeigt.

Der Alte Falter hat es zuerst bemerkt: das Wordpress-Plugin wpSEO von Sergej Müller ist lizenzpflichtig geworden.
Ich setze das Plugin schon seit geraumer Zeit auf meinem Blog ein und bin überaus zufrieden damit. Aber ab sofort ist es in der Tat so, dass ein kommerzieller Einsatz des Tools (auf einem Blog der Geld verdient) kostenpflichtig wird.
Die Grenzlinie zwischen kommerziell und nicht-kommerziell ist laut Sergej dort zu ziehen, wo Werbung eingesetzt wird. Sobald ein Blog selbst Geld verdient (egal in welcher Höhe, weil nicht überprüfbar) werden Lizenzgebühren fällig.
wpSEO ist ein professionelles und starkes Tool und deshalb finde ich die Entscheidung Lizenzgebühren zu erheben grundsätzlich legitim und verständlich.
Die ursprünglich geplante Lizenzensierung von wpSEO sah vor, dass man einmal pauschal 49,99 Euro bezahlt und danach das Tool für alle Zeiten und auf so vielen Blogs wie gewünscht einsetzten darf.
Mindestens suboptimal fand ich, dass es nur diese “Einer-für-Alle-Lizenz” geben sollte und nicht unterschieden werden sollte zwischen Großverdienern (mit 100 Blogs und hohen Einnahmen) und Groschenverdienern (mit Einzelblog und 3 Euro Adsenseeinnahmen im Monat).
Wenn man ein Jahr braucht, um mit seinem Adsense-Spielkram die Kosten wieder rein zu holen, dann macht ein 50-Euro-Tool wenig Spaß und steht auch nicht wirklich im Verhältnis. Ich hätte es fair gefunden die 1-Blog-Lizenz günstiger anzubieten… vergleichbar mit Wordpress Themes, wo es oft eine Premium-Version und eine Entwickler-Lizenz zu gestaffelten Preisen gibt.
Ich hab mein Ansinnen Sergej Müller kurzerhand vorgetragen und siehe da, er ist nicht nur ein guter Programmierer, sondern auch ein besonnener und ausgesprochen netter Zeitgenosse. Er hat zugestimmt den Preis zu senken.
Die Lizenz für einen einzelnen Blog kostet ab sofort nur noch 19,99 Euro.
Erst ab >2 Blogs fallen dann pauschal 49,99 Euro an.
Es handelt sich bei den Beträgen übrigens um Einmalgebühren… eine lebenslange Lizenz also.
Ich denke mal, dass 20 Euro für den Ein-Blog-Blogger ausgesprochen fair und für jeden schmerzfrei tragbar sind.
Ich zumindest werde das Plugin blind kaufen, weil es aus meiner Sicht einfach das beste ist. Es funktioniert praktisch “out of the box” und es macht es mir als Blogschreiberin sehr bequem. Der Funktionsumfang ist sowieso ohne Gleichen.
Kann mal jemand laut “Praise” rufen?
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