Social Networks

ThinkUp : Facebook, Twitter und Google+ Daten archivieren und analysieren

ThinkUp ist ein kostenloses Social Media Monitoring Tool das gerade frisch aus der Beta-Phase gehüpft ist. Die Open Source App ermöglicht es die eigenen Aktivitäten auf Facebook, Twitter und Google+ zentral zu verfolgen, zu extrahieren, zu archivieren und natürlich auch hübsch grafisch auszuwerten.
Besonders interessant finde ich daran, dass es auf dem eigenen Webserver läuft, d.h. man hat die volle Kontrolle über die eigenen Daten und natürlich auch die Verantwortung für deren Sicherheit.

Man hat sich fast schon daran gewöhnt, dass Tweets nicht nur schnell sondern vor allem auch schnell  vergänglich sind. Dem kann man jetzt mit ThinkUp entkommen und quasi jede Aktivität, eigene Tweets und darauf folgende Retweets dauerhaft in einer eigenen Datenbasis sichern.

Ob der Betrieb der Software sich für die gemeine One-Man-Show  (oder One-Woman-Show) in den Sozialen Medien lohnt oder im Verhältnis zum Nutzen steht, muss wohl jeder selbst entscheiden. Das hängt sicher nicht unerheblich vom Ausmaß der eigenen Aktivitäten ab.

Für kleine bis mittlere Unternehmen in denen Social Media Accounts nicht von einer Person alleine betreut werden und wo sowohl Reporting als auch Erfolgskontrolle eine Rolle spielen, ist das Tool mit Sicherheit ein Gewinn an Kontrolle. Agenturen, die Social Media Accounts betreuen und transparent arbeiten werden das kostenlose Tool sicher auch begrüßen.

Wer sich eine Live-Demo des Tools anschauen möchte, hat hier die Möglichkeit auf die Twitter- und Facebookaktivitäten vom Weißen Haus zu schauen.

Impressum auf Facebook – eigener Tab mit SSL

Die Nachricht über das Urteil zur Impressumspflicht für kommerzielle facebook Fanpages verbreitet sich schnell. Man darf vermuten, dass die Abmahner schon längst dabei sind ihre Messer zu wetzen.

Wer eine eigene Fanpage betreibt oder für Klienten welche betreut ist, ist gut beraten schnell eine Lösung zu finden, die möglichst viel Rechtssicherheit bietet.

Ich habe zwei Ansätze gefunden, die den Anforderungen gerecht zu werden scheinen.

1. Nutzung der Infobox für einen Direktlink ins Impressum der „Mutterseite“
2. Einrichten eines eigenen TABs mit einer Facebook Anwendung

Perun beschreibt auf seinem Weblog den Weg mit der Infobox. Das ist der schnellste Weg und wenn man bereit ist den bisherigen Inhalt der Infobox zu „opfern“ sicher auch der einfachste.

Der zweite Ansatz ist das Erstellen einer eigenen Facebook Anwendung zur Einbindung des Impressums in einem eigenen TAB direkt auf der Fanpage. Mit der schon vielfach verlinkten Anleitung von Annette Schwindt ist auch dieser Lösungsansatz, wenn auch nicht ganz trivial, so doch schnell umgesetzt.

Voraussetzungen für die TAB-Lösung sind

  •   externer Webspace inklusive https-Variante
  •   ein Adminkonto auf Facebook, mit dem die Fanseite editiert werden kann
  •   HTML- und CSS-Kenntnisse um eine kleine Impressumseite zu erstellen

Der Haken an der TAB-Lösung ist, dass zwangsweise eine https-Variante der Seite zur Verfügung stehen muss. Wer nicht gerade einen Online-Shop betreibt oder aus anderen Gründen sowieso ein SSL-Zertifikat besitzt, schaut hier in die Röhre.

Gängige Webspacepakete haben in aller Regel nämlich kein SSL an Bord und ein Zertifikat muss entweder kostenpflichtig hinzu gebucht werden, oder man muss sogar das Webspacepaket upgraden um das zu können.

Eine wie ich finde praktische und kostengünstige Variante sind Webspacepakete bei Hostgator. Hostgator ist ein us-amerikanischer Hoster der auf amerikanischen Servern hostet. Bereits im kleinsten Paket (ab $3,96/Monat) ist ein shared SSL Zertifikat im Preis inbegriffen. Ab dem Business-Tarif (ab $10,36/Monat) steht sogar ein privates SSL Zertifikat ohne Aufpreis zur Verfügung. Die Preise finde ich auch ohne schwachen Dollarkurs moderat.

Wer ohnehin auch englische Projekte am Start hat, für den macht ein Hostingaccount in den USA durchaus Sinn. Wer mehrere Facebook Fanseiten betreut, für den kann diese Lösung auch Sinn ergeben. Es ist problemlos möglich eine ganze Armada von Impressumseiten auf dem Server abzulegen… Webspace und Traffic sind unbegrenzt enthalten.

Wer von der SSL-Lösung bei Hostgator Gebrauch machen möchte, der kann sich hier auch gleich einen Coupon mitnehmen:

Mit dem Gutschein-Code MISSFITSBIZ994 bekommt man $9,94 Rabatt.
Mit dem Gutschein-Code MISSFITSBIZ25 bekommt man 25% Rabatt.

Je nach gewähltem Paket und gewähltem Zahlungsrhythmus machen Prozente oder Dollares mehr Sinn. Der Rabatt wird direkt mit dem gewählten Paket verrechnet… noch bevor man persönliche Daten eingeben muss.

Facebook User ID herausfinden

Im Netz gibt es sehr viele Anleitungen, wie man die eigene Facebook User ID herausfinden kann. Leider sind die meisten Anleitungen veraltet. Wer eine sogenannte Facebook Vanity ID hat… also einen echten Namen am Ende der URL sieht, der hat innerhalb von Facebook schlechte Karten die User ID als Zahl herauszufinden. Die User ID taucht einfach nicht mehr in dern URLs auf (auch nicht beim Profilbild oder Galeriebildern).

Ich stand inzwischen schon ein paarmal vor dem “Problem” die User ID als Zahl zu benötigen und jedes Mal musste ich richtig lange suchen, bis ich zu einer Anleitung gefunden habe. Aus diesem Grund schreibe ich mir hier meinen eigenen Erinnerungszettel. :)

Wer in Facebook eine Vanity URL besitzt (Username am Ende der URL) findet seine User ID auf folgendem Weg heraus:

Im Browser folgende URL eingeben:

http://graph.facebook.com/vorname.nachname

Ersetze “vorname.nachname” mit der Endung Deiner Vanity URL. :)
Gleich der erste Eintrag in der Ergebnisseite zeigt nun die User ID.

Studie: Erfolgschance von YouTube Videos ist berechenbar

Vorhersagen zu können welches virale Potenzial in einem YouTube Video steckt, ist eine Vorstellung, die so manchem Marketingspezi feuchte Träume bescheren dürfte.

Ganz so weit ist man aber noch nicht. Die Frage nach dem WARUM lässt sich bisher nicht beantworten.

Möglich ist aber bereits folgendes:

Am Zuschauerzuwachs für ein bestimmtes Video Entwicklungen zu erkennen, die zu einem Massenphänomen führen könnten. Dies noch bevor diese Entwicklung überhaupt von einer kritischen Masse an Individuen vollzogen wurde.

Soziophysik nennt sich dieses Fachgebiet und das untersuchte Phänomen wird auf Neudeutsch “Herding” genannt… das herdenartige Verhalten, dass zur viralen Verbreitung von Inhalten führt.

Riley Crane setzte sich als Postdoktorand an der ETH Zürich mit diesen Dingen auseinander und veröffentlichte eine Studie.  Während der Dauer von 2 Jahren hat Crane die Zuschauerzahlen von fünf Millionen Videos auf YouTube beobachtet und zeigt, dass die wachsende Aufmerksamkeit in sozialen Systemen (wie z.B. YouTube) nach bestimmten, wiederkehrenden Mustern verläuft. Diese Muster können mit mathematischen Modellen beschrieben werden.

Diese Ergebnisse sind natürlich aus Marketingsicht rasend interessant. Da verwundert es kaum, dass Riley und sein Professor Didier Sornette laut dem Newsartikel bei der ETH Zürich bereits in Verhandlungen mit Amazon stehen, um das eigene System in deren Internet-Plattform zu integrieren.

via Coach im Netz

YouTube für Internet Marketing: IMBroadcast

ImBroadcast ist eine frisch gegründete Social Community für Internetmarketing mit dem Ziel so etwas wie YouTube für den Bereich Internetmarketing zu werden.

Das Gründertrio, Dave Snyder, Jordan Kasteller und Loren Baker, sind keine unbekannten Größen in der us-amerikanischen Szene und so verwundert es nicht, dass nicht nur für laut vernehmbaren Trommelwirbel gesorgt wurde. Das Portal wird bereits sehr gut angenommen und genutzt.

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