Welche Sprachversionen sind am besten verteten und haben die meisten Artikel? Und: in welchem Verhältnis steht das zu der Anzahl der Menschen, die weltweit diese jeweilige Sprache sprechen?
Nach Englisch sind Deutsch, Französisch, Polnisch und Japanisch die – bezogen auf die Anzahl der Artikel – am besten repräsentierten Sprachen in der Wikipedia. Allerdings kommt Englisch in der Liste der weltweit am meisten gesprochenen Sprachen erst an dritter Stelle… nach Chinesisch und Spanisch und vor Arabisch und Hindi.
Welche Verhältnisse und Ratios sich ansonsten ergeben, dieser Frage ist der Social Media Research Blog auf den Grund gegangen und kommt zu sehr interessanten Ergebnissen und Charts.
Das amerikanische Verteidigungsministerium bietet ein 47-seitiges Biometrie-Glossar im PDF Format zum Download an. Wer sich mit Begriffen und Abkürzungen rund um die Biometrie vertraut machen will geht mal schauen.
Wer die URL entsprechend kürzt findet die Seiten der Biometrie Task Force des DOD… und eine Menge Stoff zum Gruseln.
Eine ausgesprochen nützliche und umfangreiche Recherchequelle wurde heute vom Search Engine College vorgestellt. Deren neustes Projekt heisst schlicht Search Engine Wiki. Hinter dem schlichten Namen verbirgt sich jedoch eine sehr umfangreiche und wertvolle Sammlung an Informationen.
Unter anderem wird folgendes geboten:
Wer des Englischen mächtig ist, kann im Wiki nicht nur lesen, sondern ist auch dazu aufgefordert mitzumachen und hat so die Möglichkeit auch eigene Quellen eintragen zu lassen.
Das Search Engine College – Anbieter des Wiki – ist eine Online-Learning Plattform, die Onlinekurse, Fernkurse und Zertifikatskurse aus dem Bereich SEO, SEM, PPC aber auch z.B. Linkbuilding anbietet. Die Preise halte ich für moderat, allerdings ist natürlich von aussen nicht ersichtlich welche Qualität die Kurse haben und was sie – bezogen auf den deutschen Markt – wirklich bringen.
Gibt es eigentlich ähnliche Anbieter auf dem deutschen Markt? Hat jemand Infos?
Die New York Times hat Mitte September ihre Abkehr vom Paid Content bekannt gegeben. Damit ist die Branche offenbar nicht unerheblich unter Druck geraten. Es verdichteten sich zunächst wieder die Gerüchte, dass Rupert Murdoch plant das Wall Street Journal der Öffentlichkeit kostenlos zugänglich zu machen. Nun wurde angekündigt, dass ft.com (die Onlineversion der Financial Times) zu einem neuen Subscriber Modell wechseln will.
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Danach wird es ab Mitte Oktober möglich sein bis zu 30 Artikel pro Monat kostenlos zu lesen. Ab 30 Views greift dann wieder eine Bezahlvariante. Laut Ien Cheng (Herausgeber von ft.com) soll die Öffnung der Inhalte zu einer maßgeblichen Steigerung der Popularität der Veröffentlichungen beitragen, weil es vor allem auch Bloggern ermöglicht Beiträge zu verlinken.
Die Bemühungen dem Wikipedia-Vandalismus ein Ende zu setzen führen nun offenbar dazu, dass die freie Editierbarkeit ersetzt wird mit einer Freigabetechnik durch “trusted editors” (vertauenswürdigen Editoren). Wie Spiegel und Telegraph berichten, soll die deutsche Ausgabe der Wikipedia für diese einschneidenden Änderungen den “BETA-Test” machen und im Erfolgsfall wird die Praxis auf weitere Länderversionen übertragen werden.
Bisher war es jedem Nutzer möglich Artikel der Wikipedia zu editieren und das Ergebnis auch sofort zu sehen. In Zukunft sollen Änderungen zunächst in eine Warteschleife geschickt werden und müssen dann von einem “Trusted Editor” abgesegnet werden. Nach Angaben des NewScientist sollen ca. 2000 Trusted Editors “installiert” werden und man qualifiziert sich dazu mit sehr reger Teilnahme als Editor. Hier ist die Rede von 30 Edits in den letzten 30 Tagen.
Huch! Ich kann nicht nachvollziehen was einen Hochfrequenz-Editierer besonders vertrauenswürdig machen soll.
Ein weiterer Ansatz den Vandalismus in Schach zu halten ist ein automatisiertes Rating-System. Eine Software die an der Universität von Kalifornien in Santa Cruz, entwickelt wurde, bewertet automatisiert die Reputation bzw. den Ruf von Editoren und den Trust von Artikeln.
Ich unterstütze sicherlich die Bemühungen den Vandalismus einzuschränken – no debate. Den geplanten Änderungen stehe ich allerdings sehr kritisch gegenüber, weil ich befürchte, dass mit dem “Installieren” von Editoren, die gleicher als gleich sind und dem Hinzufügen einer Trust-Hirarchie anderen Formen von Mißbrauch Tür und Tor geöffnet werden.
Vielleicht wird es keine Edit-Wars mehr geben, aber mir kommt das ewige “Quis custodiet ipsos custodes?” in den Sinn:
Wer überwacht die Wächter?
Der Ansatz zweifelhafte Editoren mit dem WikiScanner der Öffentlichkeit preiszugeben gefällt mir da eigentlich viel besser.
Nicht zuletzt weil es einen gewissen Unterhaltungswert hat.
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