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Analytics Daten in Excel aufbereiten – automatisch

Naja, fast automatisch… aber trotzdem sehr komfortabel. ;)

Wer inhouse Analyticsdaten reporten muss oder Statistiken über die Besucherentwicklung (etc.) an Klienten weitergibt, der kennt das Problem. Wenn ein direkter Zugang zu Google Analytics nicht erwünscht oder sinnvoll ist, dann ist oft der kleinste gemeinsame Nenner unter den editierbaren Dateiformaten Excel.

Wenn auch Daten aus anderen Programmen oder Tools in das Reporting einfließen müssen, dann hat man im Grunde gar keine andere Wahl. Excel existiert auf jedem Rechner im Unternehmen, fast jeder hat zumindest grundlegende Erfahrung im Umgang damit und das Interface ist vertraut.

Das Zusammenstellen der relevanten Daten, das Importieren und Aufbereiten in Arbeitsmappen gerät aber schnell zu einer zeitaufwändigen Routinenerverei.

Bei meiner Recherche nach Abhilfe in Form von Automatisierung bin ich auf zahllose kostenpflichtige Lösungen gestoßen, die ich aber wegen der teils horrenden Gebühren fast ausschließlich dem High-End-Bereich zuordnen würde.

Eine einzige Software ist kostenlos, Open Source und übertrifft meine Erwartungen bei Weitem. →']);" class="more-link">Weiterlesen

Impressum auf Facebook – eigener Tab mit SSL

Die Nachricht über das Urteil zur Impressumspflicht für kommerzielle facebook Fanpages verbreitet sich schnell. Man darf vermuten, dass die Abmahner schon längst dabei sind ihre Messer zu wetzen.

Wer eine eigene Fanpage betreibt oder für Klienten welche betreut ist, ist gut beraten schnell eine Lösung zu finden, die möglichst viel Rechtssicherheit bietet.

Ich habe zwei Ansätze gefunden, die den Anforderungen gerecht zu werden scheinen.

1. Nutzung der Infobox für einen Direktlink ins Impressum der „Mutterseite“
2. Einrichten eines eigenen TABs mit einer Facebook Anwendung

Perun beschreibt auf seinem Weblog den Weg mit der Infobox. Das ist der schnellste Weg und wenn man bereit ist den bisherigen Inhalt der Infobox zu „opfern“ sicher auch der einfachste.

Der zweite Ansatz ist das Erstellen einer eigenen Facebook Anwendung zur Einbindung des Impressums in einem eigenen TAB direkt auf der Fanpage. Mit der schon vielfach verlinkten Anleitung von Annette Schwindt ist auch dieser Lösungsansatz, wenn auch nicht ganz trivial, so doch schnell umgesetzt.

Voraussetzungen für die TAB-Lösung sind

  •   externer Webspace inklusive https-Variante
  •   ein Adminkonto auf Facebook, mit dem die Fanseite editiert werden kann
  •   HTML- und CSS-Kenntnisse um eine kleine Impressumseite zu erstellen

Der Haken an der TAB-Lösung ist, dass zwangsweise eine https-Variante der Seite zur Verfügung stehen muss. Wer nicht gerade einen Online-Shop betreibt oder aus anderen Gründen sowieso ein SSL-Zertifikat besitzt, schaut hier in die Röhre.

Gängige Webspacepakete haben in aller Regel nämlich kein SSL an Bord und ein Zertifikat muss entweder kostenpflichtig hinzu gebucht werden, oder man muss sogar das Webspacepaket upgraden um das zu können.

Eine wie ich finde praktische und kostengünstige Variante sind Webspacepakete bei Hostgator. Hostgator ist ein us-amerikanischer Hoster der auf amerikanischen Servern hostet. Bereits im kleinsten Paket (ab $3,96/Monat) ist ein shared SSL Zertifikat im Preis inbegriffen. Ab dem Business-Tarif (ab $10,36/Monat) steht sogar ein privates SSL Zertifikat ohne Aufpreis zur Verfügung. Die Preise finde ich auch ohne schwachen Dollarkurs moderat.

Wer ohnehin auch englische Projekte am Start hat, für den macht ein Hostingaccount in den USA durchaus Sinn. Wer mehrere Facebook Fanseiten betreut, für den kann diese Lösung auch Sinn ergeben. Es ist problemlos möglich eine ganze Armada von Impressumseiten auf dem Server abzulegen… Webspace und Traffic sind unbegrenzt enthalten.

Wer von der SSL-Lösung bei Hostgator Gebrauch machen möchte, der kann sich hier auch gleich einen Coupon mitnehmen:

Mit dem Gutschein-Code MISSFITSBIZ994 bekommt man $9,94 Rabatt.
Mit dem Gutschein-Code MISSFITSBIZ25 bekommt man 25% Rabatt.

Je nach gewähltem Paket und gewähltem Zahlungsrhythmus machen Prozente oder Dollares mehr Sinn. Der Rabatt wird direkt mit dem gewählten Paket verrechnet… noch bevor man persönliche Daten eingeben muss.

Kostenloses Whitepaper: Rechtsfragen in der Suchmaschinenwerbung

Aus Anlass der Veröffentlichung des Google-AdWords-Urteils des EuGH zu Bananabay (vom 26.03.2010) bin ich auf die Webseite der Anwaltskanzlei Härting aus Berlin und insbesondere auf Dr. Martin Schirmbacher aufmerksam geworden.

Herr Dr. Schirmbacher stellt ein – wie ich finde – sensationelles Whitepaper zum Download bereit, das sich umfassend und sehr aktuell mit vielen Rechtsfragen rund um SEM und SEO beschäftigt.
Die 23 Seiten sind überdies auch noch für juristische Laien verständlich geschrieben, sehr geschmeidig zu lesen und lassen angenehm viel Fachwissen aus dem Internetmarketing durchscheinen.

Eine Fundgrube ist die Anwaltseite aber nicht nur in Bezug auf aktuelle Urteile und das Whitepaper. Für Webworker ist insbesondere auch der Bereich der FAQs interesant. Hier finden sich wertvolle Informationen zu Themen wie Impressum, Abmahnungen, Fernabsatzrecht und Datenschutz.

Ausserdem erwähnenswert finde ich das umfangreiche Angebot an Musterverträgen aus dem IT-Recht. Hier finden sich beispielsweise Muster für Webdesign-Verträge, Provider-Verträge, Domain-Verträge, Content-Verträge und Verträge zur Werbung im Internet.

(Falls jemand über meine Lobeshymnen in Zweifel gerät… ich bin in keiner Weise mit der Kanzlei Härting verbunden oder affiliated. Ich bin einfach nur ehrlich begeistert.)

Wie hart arbeiten erfolgreiche Online-Entrepreneure?

Daniel Scocco von DailyBlogTips hat ein wunderbares Gruppeninterview mit 12 bekannten und erfolgreichen Online-Entrepreneuren veröffentlicht. Die Rockstarquote ist ausgesprochen hoch und es dreht sich alles um die Frage wie hart man arbeiten muss, um derart erfolgreich zu werden, zu sein und auch zu bleiben.

Interviewt wurden unter anderem Darren Rowse (Problogger), Rand Fishkin (SEOMoz), Aaron Wall (SEO Book), Neil Patel (Quicksprout), Chris Pearson (Thesis Theme), Shawn Collins (Affiliate Summit), Yaro Starak (Entrepreneurs-Journey) und es werden die etwas anderen Einblicke gegeben.

Ich möchte hier die Ergebnisse zusammenfassen und etwas auswerten:

  • Alle arbeiten 7 Tagen die Woche
    Auch wenn einige an Wochenenden nicht oder nicht immer Vollzeit arbeiten, so doch stundenweise.
  • Im Durchschnitt haben die Jungs eine 80-Stunden-Woche
    Jaro Starak fällt hierbei etwas aus dem Rahmen, weil er nur 10-20 Stunden angibt. Diese beziehen sich aber auf produktiven Output und er räumt ein, dass er sehr viel mehr Zeit am Computer verbringt. Am oberen Ende tummeln sich dann Aaron Wall und Dan Schawbel mit 100 bzw. 110 Stunden.
  • Feste Arbeitszeiten oder fixe Arbeitsroutinen gibt es natürlich in der Form nicht… hier wird alles den persönlichen Präferenzen und Anforderungen von außen – wie Meetings, Reisen, Konferenzen, aber auch Familie etc. – angepasst.
  • Zeit für Urlaub haben nicht alle und bei einigen steht es nicht mal auf der Wunschliste. Wer Urlaub macht, präferiert meist (verlängerte) Wochenenden. Die längste Urlaubsdauer, die explizit genannt wird, beträgt 10-14 Tage.
  • Der tägliche Zeitaufwand für eMail beträgt im Durchschnitt etwas mehr als 2 Stunden. Chris Pearson gibt mit 20 Minuten den geringsten Aufwand an, 2 Teilnehmer geben ein “immer” an und sind deshalb nicht in meine Durchschnittsberechnung eingeflossen.

Die letzte Interviewfrage zielt auf die Freizeitgestaltung. Diese ist natürlich individuell, wobei man sich schon fragt, wann bei einer 7-Tage-Woche mit teilweise 80-100 Stunden eigentlich noch Platz für Freizeit sein soll.

Aus meiner Sicht räumt dieses Interview mit einer Illusion sehr deutlich auf, nämlich dass es im Internet möglich ist quasi ohne Arbeit reich zu werden. Die extrem erfolgreichen Jungs arbeiten auf extrem hart… und das selbst nach Jahren.

In den verschiedenen Antworten scheint immer wieder durch, dass man harte Arbeit nicht als Maloche begreift, wenn man liebt was man tut. Aber andererseits muss man auch einräumen, dass harte Arbeit nicht den Erfolg garantieren kann.

Ich finde das Interview inspirierend und es beruhigt mich auch, mit meinen Wochenstunden in derart guter Gesellschaft zu sein. :-)

Kostenlose eBooks zu Abmahnungen und rechtssicherer Werbung

eBooks kann man eigentlich nie genug haben, zumal wenn sie von vertrauenswürdigen Quellen stammen und auch noch relevant fürs (Online-) Business sind.

Zwei für Selbständige und Webworker sehr interessante und lesenswerte Exemplare habe ich soeben bei der Rechtsanwaltskanzlei Päsel Reiff Seifried aus Frankfurt aufgestöbert.

Erste Hilfe bei Abmahnungen

Praxisratgeber mit ausführlich kommentierter Musterunterlassungserklärung zum Umgang mit Abmahnungen im Wettbewerbsrecht, Markenrecht, Domainrecht, Geschmacksmusterrecht, Patentrecht und Urheberrecht mit ausführlich kommentierter Musterunterlassungserklärung. (26 Seiten PDF)


Rechtssicher werben

Praxisratgeber zum Werberecht mit neuem Telefonwerbegesetz – Grundbegriffe des Wettbewerbsrechts, Markenrechts, Urheberrechts und verwandter Rechtsgebiete. (23 Seiten PDF)