Ich hatte vor einiger Zeit schon mal einen Post zum Thema “kreative Vistenkarten” geschrieben und eine ganze Reihe außergewöhnlicher Designs gezeigt. Zwischenzeitlich hatte sich auch Peer von Selbständig im Netz mehrmals dem Thema Visitenkarten angenommen.

Die Frage, die am Ende immer offen blieb, war die nach Preisen und nach Dienstleistern/Druckererien, die solche Ideen umsetzen.

Heute möchte ich zwei Ideen vorstellen, die ausgefallen und doch erschwinglich sind. Für die eine Idee braucht man gar keine Druckerei… für die zweite nenne ich direkt den Anbieter.

Öko-Visitenkarten

Auf Cherryflava wurde eine Idee für Visitenkarten vorgestellt, die den Umweltschutz in den Vordergrund rückt. Die Umweltberaterin Andrea Romani benutzt für Ihre Visitenkarten einen Stempel und recycelt zum Bestempeln einfach benutztes Papier. Wie cool sowas aussehen kann, sieht man hier:

oekovisitenkarten

Für jemanden, der/die in Sachen Umweltschutz unterwegs ist, ist es sicher eine gute Idee auch einzuhalten, was man anmahnt. Ich denke auch in kreativen Berufen könnte man mit solchen “Karten” Staat machen. Ich stelle mir dauernd vor so einen bunten “Blättchen”-Stapel auf der Tasche zu ziehen und auszusuchen welchen Schnipsel ich diesmal weitergebe. :-)

Natürlich muss ich einräumen, dass sich derartige Visitenkarten nicht wirklich für jeden eignen… ich kann mir auch durchaus die mitleidigen Blicke bei einem XING-Netzwerktreffen vorstellen…hehehe… und eine Rechtsanwältin oder ein Steuerberater würden damit – auch ganz ohne Häme – sicherlich den falschen Eindruck hinterlassen.

Mini-Cards und Künstlerkarten

Sich mit dem Kartenformat von der Masse abzuheben, finde ich keine schlechte Idee… so lange sichergestellt ist, dass die Karte noch in jeden Geldbeutel passt. Diese etwas beengte Vorstellung schulde ich einer teilweise sehr konservativen Zielgruppe. ;-)

Leider führt jede Abweichung vom massentauglichen Visitenkarten- oder Scheckkartenformat zu massiv steigenden Druckkosten.

Ich habe jetzt einen Anbieter in England gefunden, der sich etwas abseits der ausgetrampelten Pfade bewegt. Man kann kleine Mengen an Drucksachen zu durchaus bezahlbaren Preisen bestellen.

mini cardsIm europäischen Shop von Moo (deutschsprachig) kann man beispielsweise Mini-Cards im Format 28 x 70 Millimeter bestellen.

Für 100 Karten darf man bis zu 100 Designs hochladen oder aussuchen… was ich sehr cool finde.

Wer sich diese Arbeit nicht machen möchte, kann auch aus fertigen, von Künstlern gestalteten Päckchen auswählen. Ein Päckchen mit 100 Karten kostet 13,79 Euro plus 3,50 Euro Versand aus GB. Das sind doch mal Preise, die zum Experimentieren einladen.

mini_cards1

Neben den Mini-Cards kann man noch eine ganze Reihe anderer Drucksachen (z.B. Postkarten oder Sticker) in Auftrag geben. Die Seite lädt zum Stöbern und ausprobieren ein und ich finde das Angebot erfrischend anders und sehr sympathisch.