Angestellte Blogger haben es besser…
Es geht mir mittlerweile echt auf den Keks. Ich bin eigentlich dauernd richtig gehend hungrig danach zu bloggen. Es fehlt mir auch nicht an Themen, aber es fehlt mir die Zeit.
Nun könnte man meinen, dass eine selbständige Webworkerin – gerade was Zeit angeht – gegenüber abhängig Beschäftigten massiv im Vorteil wäre. Immerhin kann ich meine Arbeitszeit weitgehend frei einteilen. Aber, weit gefehlt.
Ich würde mittlerweile so weit gehen zu sagen, dass ein Angestelltenjob für Blogger sinnvoller ist. Oder eben hauptberufliches Bloggen. Das allerdings ist in Deutschland wohl die absolute Ausnahme.
Wie ich auf so ein schmales Brett komme?
Naja, ich erinnere mich dunkel im Angestelltenverhältnis geregelte Arbeitszeiten gehabt zu haben… mit durchaus planbarem Feierabend. Ich hatte sogar zwischendurch mal während der Arbeitszeit die Möglichkeit News zu lesen und mich mit IT-Themen auf dem Laufenden zu halten. Wunderbare Voraussetzungen, um die gesammelten Themen nach Feierabend zu Blogposts zu verwursten.
Als selbständige Webworkerin habe ich zwar oft den ganzen (Arbeits-)Tag freie Hand, aber ich kann natürlich trotzdem nicht ständig meine Zeit mit Dingen “vertrödeln”, die keine oder nur geringe Einnahmen bringen. Bei mir landet nicht automagisch ein Gehalt auf dem Konto. Mein Einkommen hängt immer wieder von neuem davon ab, wie effektiv und schnell ich es schaffe Projekte abzuschließen, neue Kunden zu aquirieren, Termine einzuhalten… und meine Arbeitszeit so einzuteilen, dass mir das alles gelingt.
Anders ausgedrückt: ich gestehe mir oft keine Zeit zum Bloggen zu, weil ich Bloggen als Hobby einstufe und ich eigentlich immer wichtigere und einträglichere Dinge zu erledigen habe.
Manchmal gewinne ich den Eindruck, dass mir das Konzept des Feierabends oder des Wochenendes fast gänzlich abhanden gekommen ist.
Vielleicht sollte ich mir mal feste Feierabendzeiten einrichten oder eben alternativ feste Blogzeiten. Auf jeden Fall muss ich an dieser Situation etwas ändern, in der das Bloggen immer hinten runter fällt und mich (blog-)hungrig an anderen Dingen arbeiten lässt.
Wie regelt ihr das… wie geht ihr mit dem Thema um?
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This post has 2 comments
Dezember 13th, 2008
Ich denke, der Aspekt gilt!
Als selbstständiger Webworker hat man auch das Problem der Motivation, denke ich. Zwar bin ich auch im Webbiz angestellt, aber doch mehr auf der organisatorischen Ebene, wenn man sich penetrant mit der konzeptionellen und kreativen Ebene damit auseinandersetzt, fehlte mir wohl auch die Motivation gleiches dann auch für das eigene Blog aufzubringen. Dann höchstens für ein Hobby-Projekt mit ganz anderem Schwerpunkt (bei mir mein Fußball-Blog).
Dezember 13th, 2008
Hmm… naja, ich bin ja eher übermotiviert… aber leider kurz vor der Persönlichkeitsspaltung, weil das Chefchen in mir mich vom Bloggen abhält.
BTW: danke Dir für den Link!
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