Langsam aber sicher greift überall die Twitteritis um sich. Baynado hat gestern zusammen mit Sterophone seine ganze SM-Radio-Show dem Thema gewidmet. Neulich haben Fridaynite und Mediadonis in diesmal berauschender Qualität in ihrer Show darüber geredet. Irgendwie lese ich dauernd und überall nur noch Twitter.
Hmm… ich stehe Hypes eigentlich sehr oft mindestens abwartend gegenüber. Manchmal verweigere ich mich sogar nicht nur stand- sondern auch dauerhaft. Hab ich schon erwähnt, dass ich den Film Titanic bis heute nicht gesehen habe? 
Ich gehöre also nicht gerade zu den klassischen Early Adoptern.
Twitter wollte ich mich nicht blind verweigern… obwohl mir wegen des erneuten Hypes schon leicht die Nackenhaare hochgehen. Also habe ich mir leicht knurrend einen Account angelegt und mich ein wenig umgeschaut. Bisher followe ich 20 Leuten, 2 folgen mir und ich hab noch keinen Ton gesagt…äh…getwittert. Das ist noch schrecklich wenig und vermutlich reicht es auch nicht wirklich, um sich einen Überblick zu verschaffen… aber mein erster Eindruck ist: “unterirdisch”.
Zunächst mal finde ich Twitter “out of the box” völlig halsstarrig und nahezu unbrauchbar. Erst mit Twitbin wird es ein wenig geschmeidiger und ich kann mich drauf einlassen. Danke, Baynado, für den Tipp.
Der Sinn und Zweck erschließt sich mir trotzdem nicht wirklich. Ist ganz nett… ja, durchaus… aber was soll das? Ich finde keinen direkten Nährwert darin zu lesen wer sich gerade zum Mittagessen begibt, wer gerade dabei ist seine Freunde vom Flughafen abzuholen und ehrlich gesagt interessiert mich nicht mal ob Rand seine Brainstormings zum Sourcen in die Crowd gibt. Was ich bis jetzt gesehen habe eignet sich allenfalls zum unproduktiven Zeitverschwenden und dafür gibt es viel schönere Dinge.
Naja… ich werde mir den sinnfreien Kram noch ne Weile antun und am Rande verfolgen, ob ich einen Nutzen für mich entdecken kann. Wer Lust hat mich auf Twitter zu finden: missfitsbiz.
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Du sagst nix? Dann folge ich dir.
Ich kann dem neumodischen Zeugs auch noch nix abgewinnen. Ähnelt SMS-Schreiben. Das mache und vermisse ich auch nicht.
Schön das dir der Tipp mit twitbin etwas gebracht hat.
Versuch mal die Sache so zu sehen. Der Nutzen eines Social Network wächst exponentiell mit der Anzahl seiner Teilnehmer. Wie auch in der “normalen” Blogosphäre, gibt es hier “Katzenbloggerer” bzw. Katzentwitterer”
und eben Leute, die mal eben schnell einen interessanten Linktipp, oder Idee veröffentlichen.
Bei einer sehr großen Anzahl an aktiven Verfolgern könnte man es sogar als menschliche Antworten Suchmaschine betrachten.
Finde für Dich interessante Personen und folge ihnen. Erst ab einer größeren Anzahl von Leuten die Dir folgen wird Twitter interessant.
Den nicht jeder ist immer online und könnte Dir auf einer Frage schnell antworten.
@Stefan Hehehe… jetzt muss ich wohl stumm bleiben.
SMS nutze ich auch fast nie… wir sind altmodisch, fürchte ich.
@Sammy ich versteh’ schon… Twitter ist allenfalls eine Investition in die Zukunft.