Eigentlich hat Google immer dementiert, dass die Nutzung von Adsense das “natürliche” Ranking in den Suchergebnissen in irgendeiner Weise beeinflusst. Nach einer Meldung auf ppcdiscussions wurde der entsprechende Absatz aber kürzlich aus der Dokumentation gelöscht.
Die englische Seite war bisher hier zu finden und nun kann man diese nun noch über archive.org aufrufen.
Der Originaltext lautete folgendermaßen:
Will participation in AdWords or AdSense affect my listing in Google’s free search results?
Google’s advertising programs are independent of our search results. Search results display on the left side of our results page; ads appear on the right and in the colored box at the top.
Participation in an advertising program doesn’t positively or negatively affect inclusion or ranking in the Google search results. Inclusion and ranking are free services; we don’t accept payment to expedite inclusion or improve a site’s ranking for particular keywords.
Die interessante Frage – die auch Andy Beal stellt – lautet nun: warum wurde diese Seite gelöscht?
Es ist anzunehmen, dass das Löschen eines solchen Dokuments durch mehrere Leute abgesegnet werden muss und es nicht “mal eben so” geschieht. Entsprechend können natürlich die Spekulationen darüber ins Kraut schiessen, ob in Zukunft Daten von AdWords und AdSense für das Ranking herangezogen werden.
Update: Wie Manuel in den Kommentaren richtig schreibt, hat Andy Beal inzwischen ein Update eingefügt wonach die Löschung tatsächlich ein Unfall gewesen sein soll. Zitiert wird hier searchengineland.
Da bin ich doch neulich über diesen Artikel auf imgriff gestolpert, der jedem nahelegen will – zumindest, wenn er/sie erfolgreich werden/sein will – sich zum Frühaufsteher zu entwickeln. Inspiriert von diesem Artikel und angestachelt von meinem inneren Widerstand schreibe ich nun ein Plädoyer für Nachteulen.
Obwohl es – vom wissenschaftlichen Standpunkt her gesehen – als geklärt gilt, dass Menschen genetisch bedingt nach unterschiedlich getakteten inneren Uhren funktionieren, passt sich die Gesellschaft nicht den daraus entstehenden Gegebenheiten an, sondern die Menschen müssen sich nach wie vor den eingefahrenen Strukturen anpassen.
Die zeitlichen Anforderungen bzw. Vorgaben von außen sind es meiner Meinung nach, die unseren Lebensrhythmus und unsere Wach- und Schlafzeiten beeinflussen, prägen und diktieren. Wer einer nichtselbständigen Arbeit nachgeht, beginnt in aller Regel zwischen 8 und 9 Uhr morgens… wer selbständig ist und Angestellte hat, ist ebenfalls gut beraten zu dieser Zeit in der Firma aufzuschlagen. Wer die Schule besucht oder studiert, muss sich an die Beginnzeiten dort halten… und das ist normalerweise auch am frühen Morgen. Mütter, die nicht in einem Angestelltenverhältnis stehen, müssen sich trotzdem nach Kindergarten- und Schulzeiten richten. Wie es scheint ist fast alles – außer Schichtarbeit und manchen zarten Modellen der Gleitzeit – auf Beginnzeiten in den Morgenstunden ausgerichtet und das wird auch als normal angesehen.
Das Interview mit den erfolgreichen Managern, das auf imgriff zitiert wird, beweist meiner Meinung nach nichts…ausser vielleicht, dass diese Manager sich sehr gut an das gesellschaftliche Zeitdiktat angepasst haben. Anpassungsfähigkeit macht ja unbestreitbar erfolgreich.
Die Anleitung dazu ein Frühaufsteher zu werden bzw. die von Citrin abgeleiteten Prinzipien halte ich ebenfalls für Killefitz… zumindest was das vorgegebene zeitliche Korsett angeht. Ansonsten ist es natürlich eine wunderbare Anleitung zur Selbstorganisation und eine Anleitung den eigenen (Arbeits-)Tag planvoll und strukturiert anzugehen. Dabei ist es dann allerdings völlig egal ob ich das morgens um 5h oder mittags um 12h tue.
Ich stelle mir ernsthaft die Frage warum wir uns in unserer modernen, technisierten Welt immernoch an Tagesabläufe halten, die eigentlich aus einer vorindustriellen Zeit stammen… Tageszeiten, die für Bauern und vielleicht Mönche (es muss eine Form der Selbstkasteiung sein…grins) Sinn gemacht haben mögen, aber hier und jetzt eigentlich nicht mehr notwendig sind.
Die zweite Frage, die sich mir aufdrängt ist die nach der Wertung… warum scheinen die Nachteulen immer weniger wert zu sein als die Frühaufsteher? Warum ist es so erstrebenswert Frühaufsteher zu sein?
Seit ich denken kann hängt mir als Nachteule ein Makel an, weil ich morgens nur schwer aus dem Quark komme. Wenn ich bis mittags schlafe gelte ich als faul oder muss mich zumindest einem gewissen Spott aussetzen… so als wäre Phlegma mein zweiter Vorname. Dabei fragt keiner wie viele Stunden Schlaf ich hatte und es interessiert auch keinen, dass ich in der Nacht sehr effektiv, kreativ und vor allem unerhört ungestört gearbeitet habe.
Als Morgenmuffel oder Nachteule hat man kaum eine Chance dem Diktat zu entrinnen.
In Dänemark scheint man damit schon etwas weiter zu sein, wie ein Artikel in der Süddeutschen nahelegt. Dort gibt es eine Bewegung der sogenannten B-Menschen, die dafür eintreten Nachteulen aus dem Zeitdiktat zu befreien.
Ich finde es ist ein interessanter Ansatz die Gesellschaft zu desynchronisieren… jedem zu erlauben seinen eignen Rhythmus zu finden und zu leben… ohne Wertung. Die Aussichten könnten ziemlich rosig ausfallen, denn ich denke es würde zu einer Steigerung der Produktivität und der Kreativität führen, es wäre der Gesundheit und der Zufriedenheit zuträglich… und vielleicht würde es auch weniger Staus geben.
Ich hab mir die Tage mal die “Laborseiten” von ebay, paypal und (hey) Reuters angesehen. Sie werden als Showcase der neuesten Features und Innovationen gebraucht.
In den Paypal Labs kann man sich derzeit die Beta einer Software für Facebook anschauen, die es ermöglicht über Paypal Geldbeträge anzufordern. Ausserdem die Beta einer Anwendung die Fundraising Badges in MySpace ermöglicht, also einen Spendenknopf mit dem über Paypal z.B. für gemeinnützige Zwecke Geld gesammelt werden kann.
Ebay unterhält einen Innovations-Blog in dem die neuen Entwicklungen besprochen werden. Nicht uninteressant, wenn man eine Idee bekommen will wohin die ebay-Reise in Zukunft wohl gehen wird.
Am interessantesten fand ich allerdings die Reuters-Labs und dort insbesondere das “Spielzeug” das eine Gesichtserkennung in Videos bietet. Es findet Videos die Filmausschnitte von gesuchten Personen enthalten und zeigt das Video genau ab der Szene in der die Person auftaucht.
Wer sich für einen Blick in die Glaskugel erwärmen kann und wer Spielkram mag, sollte mal vorbeischauen.
Ich habe Mitte September sang und klanglos meinen Blog gestartet und dies sind gleichzeitig meine ersten Gehversuche in Wordpress. Ich muss allerdings anmerken, dass ich kein Newbie im Web bin, nur ein Blognewbie. Bisher habe ich mich noch nicht wirklich vorgestellt oder etwas dazu gesagt was ich hier eigentlich will, warum und worüber ich bloggen möchte. Allerdings hatte ich mir auch nicht ausgemalt, dass ich in meinen ersten 14 Blogtagen über 1000 Besucher anspreche. Diese Zahl finde ich spektakulär und ausgesprochen motivierend für einen Blognewbie wie mich. Und ich finde es ist dann doch mal an der Zeit ein paar Takte Persönliches zu erzählen.
In den meisten Bloganleitungen, Blogtipps und e-Books heißt es, dass man für das Thema, über das man schreibt, brennen sollte. Man sollte eine Leidenschaft dafür haben. Nun…ich bin Zwilling…und Herrin über einige Webprojekte und so manche Leidenschaft.
Allerdings habe ich noch keinen Ort an dem ich über die Webthemen reden/schreiben kann, die mich selbst bewegen… es ist immer eher auf den nicht so webaffinen Leser gemünzt oder gefiltert oder vereinfacht… hier möchte ich ungefiltert schreiben. Meine Lieblingsthemen sind alles was mit SEO und Suchmaschinen zu tun hat, alles was im weitesten Sinne ins Webmarketing fällt… aber auch Themen die für Gründer oder Selbstständige von Interesse sind…. und da ich eben sehr viel herumlese begegnen mir halt auch eine Menge andere Themen… interessante Recherchequellen, Wordpress Plugins, witzige Fundsachen… das alles möchte ich hier teilen.
Meine ersten 25 Postings sind ja bereits online und geben auch einen ungefähren Eindruck darüber was mich so bewegt. Ich dachte eigentlich, dass ich das Themenspektrum enger wählen würde… aber die Praxis…das Bloggen zeigt mir wie frei ich in der Wahl meiner Themen sein kann… das genieße ich sehr und möchte es auch so beibehalten.
Wer ich eigentlich bin und was ich sonst noch so mache, könnt Ihr aus meinem XING Profil lesen… oder auch aus meiner Firmenhomepage erstöbern… und sollten darüber hinaus noch Fragen bestehen
freue ich mich auch über Mails.
missfitsbiz - der Name meines Blogs – ist ein Kunstwort mit mehreren Bedeutungen.
Ich stehe auf Doppeldeutigkeiten in allen Darreichungsformen. ![]()
Aber was bedeutet es nun? Oder was könnte es bedeuten?
Wer eine sinnvolle Antwort darauf hat und diese in den Kommentaren hinterlässt nimmt damit an der Verlosung von wahlweise einer sehr guten Flasche Rotwein oder eine sehr guten Flasche Secco teil (hab ich erwähnt, dass ich auch Weinhändlerin bin?
). Gewertet wird jeweils nur der erste Eintrag einer Idee bzw. einer möglichen Bedeutung.
Aktuelle Kommentare