und weil Philipp vom Ice Blog so einen schönen Artikel dazu geschrieben hat, muss ich jetzt mein ultimatives Halloween-Foto hier zeigen.
Philipp, this one’s for you!
Wie eben von Searchengineland zu erfahren ist, gesellt sich zu den Google Webmastertools nun eine Funktion, mit der man den geografischen Standort einer Domain festlegen kann. Das ist ein länger vermisstes Feature, beispielsweise dann wenn man zwar eine deutsche Seite betreibt, aber keine .de-Domain hat oder wenn man seine .de-Domain in den USA hosten lässt.
Google hat bisher die geografische Zielgruppe aus verschiedenen Daten geraten, nämlich der TLD, dem Serverstandort und der eingesetzten Sprache. Jetzt hat man die Möglichkeit in den Webmastertools festzulegen “wo man hin möchte”.

Ob man diese Festlegung nun für das Land, das Bundesland, die Region oder bis hinunter auf die Strassenebene nutzt, hängt natürlich von der Zielgruppe ab. Ich denke für regionale oder lokale Seiten brechen hiermit andere Zeiten an und auch Angebote auf nicht länderspezifischen Domains (wie .com, .org, .net oder .info) mit deutschsprachigen Inhalten werden es etwas einfacher haben.
Momentan ist es noch nicht möglich einer Domain mehrere Länder zuzuordnen. Dies macht z.B. dann Sinn, wenn man auf einer Domain mehrere länderspezifische Versionen einer Seite in verschiedenen Sprachen betreibt. Einen Workaround kann man erreichen, indem man die Subdomains oder Folder (so vorhanden) ebenfalls in den Webmastertools anmeldet und dort jeweils eigene geografische Zielgruppen einrichtet.
Als experimentierfreudige Neubloggerin hab ich mich natürlich schon ein klein wenig bei den ausgelobten Karnevalsveranstaltungen umgesehen, konnte mich bisher aber noch für kein Thema so richtig erwärmen. Nun hat Uli Kutting ein Parade gestartet, für die man sich gar nicht erwärmen muss… es geht nämlich um coole Kühlschrankfotos. Das Thema ist abgefahren genug, dass es mir gefällt und deshalb mache ich da jetzt mal mit.
Es könnte allerdings sein, dass ich mit meinem Ansatz außer Konkurrenz laufe, weil mir das einfache Ablichten doch zu langweilig ist… ein wenig Kreativität und Verfremdung muss schon drin sein… ist ja aber laut Uli auch willkommen.
Ich schicke zwei Fotos ins Rennen.
Das erste hat den Titel \\\hot\ und zeigt den Ort wo die Saucen wohnen.

Mein zweiter Beitrag heisst “the little guy in the fridge“. Das Foto geht der allgegenwärtigen Frage nach, wer eigentlich im Kühlschrank das Licht an- und ausmacht.

Die Raterei um die Frage, ob Google mit seiner teilweise heftigen Pagerank-Herabstufung tatsächlich hinter Paid-Links her war/ist, hat nun ein Ende. Matt Cutts hat sich gegenüber Search Engine Journal per Mail dahingehend geäußert, dass das partielle PageRank Update der Toolbar, das erst kürzlich vor dem eigentlichen Export stattgefunden hat, ein Resultat von Googles Kampagne gegen Paid Links und PR-beeinflussende Werbelinks war.
Das Originalzitat lautet:
“The partial update to visible PageRank that went out a few days ago was primarily regarding PageRank selling and the forward links of sites. So paid links that pass PageRank would affect our opinion of a site. Going forward, I expect that Google will be looking at additional sites that appear to be buying or selling PageRank.”
Dann ist jetzt also wirklich amtlich. (sigh)
Damit bestätigt sich auch die Geschichte die Joost de Valk vor kurzen gepostet hat. Sein Pagerank war ebenfalls von 6 auf 5 herabgestuft worden, was sicher vergleichsweise harmlos ausgefallen ist. Er hat daraufhin seine Paid Links entfernt und einen Request auf nochmalige Prüfung gestellt und siehe da, er ist seine -1 penalty los und hat nun wieder einen PageRank von 6.
Bisher ist mir keine Äußerung von Google bekannt, die genauer erläutert wie die neue Rasterfahndung funktioniert oder welche Kriterien wie bewertet werden, aber das ist auch nicht wirklich zu erwarten.
Es will alles über dich wissen.
Es will dein bester Freund sein…dein großer Bruder.
In der abgefahrenen Kalifornischen Sonne scheinen die gleißenden Glas- und Stahlkurven des Googleplex dich vom Trottoir zu fegen mit ihrem Versprechen dir einen flüchtigen Blick in die Zukunft zu gewähren. Es ist 8 Uhr morgens an einem Montag und Bataillone von High-Tech-Fußsoldaten erreichen den güldenen Palast der Online-Revolution. Mit Laptop und Latte bewehrt steigen sie aus Polonäsen von biodieselbetriebenen Bussen, laut und schnell schnatternd über die letzten raketenartigen Silicon Valley Start-Ups mit Namen die sich anhören wie Teletubbies: Jajah, Orgoo, Ningo. Geek für Geek bewegen sie sich hinein, beginnen zu surfen und kontrollieren die Quadrillionen Bytes an Informationen die durch Googles gigantische Server wogen und auf unsere Desktops und Handys brettern in jeder Minute an jedem Tag.
Der Gehsteig ausserhalb der Google Konzernzentrale in Moutain View – 40 Autominuten südlich von San Francisco – ist ungefähr so nah wie die meisten Menschen der Firma jemals kommen werden. Der Firma die den Suchmaschinenmarkt in die Enge getrieben hat und die die Killerapplikation der modernen Informationswirtschaft schlechthin wurde. Mit seinem ganzen Erfolg ist Google ein geschlossenes System, so undurchdringlich wie seine komplexen Suchalgorithmen.
Seine milliardenschweren Gründer Sergey Brin, 34, und Larry Page, 34, geben kaum jemals Interviews und Reporter schaffen es selten durch den Firmeneingang um mit den Executives zu sprechen. Vor einigen Wochen haben sie die The Sundy Times ins Herz der Konzernzentrale eingeladen.
Was sich – quick and dirty ins Deutsche übersetzt – fast anliest wie die letzte Science-Fiction Kurzgeschichte aus der c’t, ist im Gehalt weit weniger prosaisch. Dass das Google-Universum eine Datenkrake ist war uns allen bereits klar. Die Onlineausgabe der britischen Sunday Times schaut Google aber ganz genau auf die Finger und ich hab wenige derart ansprechend geschriebene Artikel zum Thema gelesen. Wer des Englischen mächtig ist, sollte sich das nicht entgehen lassen. Es liest sich leicht wie ein Frühlingsmorgen und gibt Einblicke in die Geschichte, die Gegenwart und die Zukunftsvisionen von Tante G.
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