Aus Anlass der Veröffentlichung des Google-AdWords-Urteils des EuGH zu Bananabay (vom 26.03.2010) bin ich auf die Webseite der Anwaltskanzlei Härting aus Berlin und insbesondere auf Dr. Martin Schirmbacher aufmerksam geworden.

Herr Dr. Schirmbacher stellt ein – wie ich finde – sensationelles Whitepaper zum Download bereit, das sich umfassend und sehr aktuell mit vielen Rechtsfragen rund um SEM und SEO beschäftigt.
Die 23 Seiten sind überdies auch noch für juristische Laien verständlich geschrieben, sehr geschmeidig zu lesen und lassen angenehm viel Fachwissen aus dem Internetmarketing durchscheinen.

Eine Fundgrube ist die Anwaltseite aber nicht nur in Bezug auf aktuelle Urteile und das Whitepaper. Für Webworker ist insbesondere auch der Bereich der FAQs interesant. Hier finden sich wertvolle Informationen zu Themen wie Impressum, Abmahnungen, Fernabsatzrecht und Datenschutz.

Ausserdem erwähnenswert finde ich das umfangreiche Angebot an Musterverträgen aus dem IT-Recht. Hier finden sich beispielsweise Muster für Webdesign-Verträge, Provider-Verträge, Domain-Verträge, Content-Verträge und Verträge zur Werbung im Internet.

(Falls jemand über meine Lobeshymnen in Zweifel gerät… ich bin in keiner Weise mit der Kanzlei Härting verbunden oder affiliated. Ich bin einfach nur ehrlich begeistert.)

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Daniel Scocco von DailyBlogTips hat ein wunderbares Gruppeninterview mit 12 bekannten und erfolgreichen Online-Entrepreneuren veröffentlicht. Die Rockstarquote ist ausgesprochen hoch und es dreht sich alles um die Frage wie hart man arbeiten muss, um derart erfolgreich zu werden, zu sein und auch zu bleiben.

Interviewt wurden unter anderem Darren Rowse (Problogger), Rand Fishkin (SEOMoz), Aaron Wall (SEO Book), Neil Patel (Quicksprout), Chris Pearson (Thesis Theme), Shawn Collins (Affiliate Summit), Yaro Starak (Entrepreneurs-Journey) und es werden die etwas anderen Einblicke gegeben.

Ich möchte hier die Ergebnisse zusammenfassen und etwas auswerten:

  • Alle arbeiten 7 Tagen die Woche
    Auch wenn einige an Wochenenden nicht oder nicht immer Vollzeit arbeiten, so doch stundenweise.
  • Im Durchschnitt haben die Jungs eine 80-Stunden-Woche
    Jaro Starak fällt hierbei etwas aus dem Rahmen, weil er nur 10-20 Stunden angibt. Diese beziehen sich aber auf produktiven Output und er räumt ein, dass er sehr viel mehr Zeit am Computer verbringt. Am oberen Ende tummeln sich dann Aaron Wall und Dan Schawbel mit 100 bzw. 110 Stunden.
  • Feste Arbeitszeiten oder fixe Arbeitsroutinen gibt es natürlich in der Form nicht… hier wird alles den persönlichen Präferenzen und Anforderungen von außen – wie Meetings, Reisen, Konferenzen, aber auch Familie etc. – angepasst.
  • Zeit für Urlaub haben nicht alle und bei einigen steht es nicht mal auf der Wunschliste. Wer Urlaub macht, präferiert meist (verlängerte) Wochenenden. Die längste Urlaubsdauer, die explizit genannt wird, beträgt 10-14 Tage.
  • Der tägliche Zeitaufwand für eMail beträgt im Durchschnitt etwas mehr als 2 Stunden. Chris Pearson gibt mit 20 Minuten den geringsten Aufwand an, 2 Teilnehmer geben ein “immer” an und sind deshalb nicht in meine Durchschnittsberechnung eingeflossen.

Die letzte Interviewfrage zielt auf die Freizeitgestaltung. Diese ist natürlich individuell, wobei man sich schon fragt, wann bei einer 7-Tage-Woche mit teilweise 80-100 Stunden eigentlich noch Platz für Freizeit sein soll.

Aus meiner Sicht räumt dieses Interview mit einer Illusion sehr deutlich auf, nämlich dass es im Internet möglich ist quasi ohne Arbeit reich zu werden. Die extrem erfolgreichen Jungs arbeiten auf extrem hart… und das selbst nach Jahren.

In den verschiedenen Antworten scheint immer wieder durch, dass man harte Arbeit nicht als Maloche begreift, wenn man liebt was man tut. Aber andererseits muss man auch einräumen, dass harte Arbeit nicht den Erfolg garantieren kann.

Ich finde das Interview inspirierend und es beruhigt mich auch, mit meinen Wochenstunden in derart guter Gesellschaft zu sein. :-)

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Die kleinen schwarzen Bücher kennt jeder… als Kalender oder Notizbuch verlieren sie trotz iPhone und Co ihre Popularität nicht. Und das zurecht.

Aber: wie spricht man den Markennamen “Moleskine” eigentlich richtig aus? …ohne sich im Buchladen zu blamieren?

Für mich war es immer ein eindeutiges “mole skin” …aber die Welt ist groß und vielfältig. :-)

(gefunden bei swissmiss, die immer einen Besuch wert ist)

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Vor über 2 Jahren habe ich mal die Seite “wordpress theme review” hier vorgestellt. Eine Seite, die Wordpress Themes nach verschiedenen technischen Kriterien bewertet hat und dem/der Suchenden damit IMHO eine Menge Arbeit abgenommen hat.

Besonders die SEO-Vorbewertung war interessant. Dass die Seite seit längerer Zeit nicht mehr gepflegt war und keine neuen Themes mehr vorgestellt wurden, habe ich über die Zeit zwar beobachtet… dass die Seite nun ganz geändert und einem (sich mir nicht ganz erschließenden) neuen Zweck gewidmet wurde, habe ich kürzlich durch einen Kommentar erfahren.

Ich hab mich etwas umgeschaut, um eine Alternative zu finden… und bin nun über das Projekt “THEME GRADE” gestolpert.

Theme grade sieht zunächst nach einer klassischen Showcase-Seite für Wordpress Themes aus. Wegen der Hochglanzoptik vermutete ich sogar auf den ersten Blick, dass nur kostenpflichtige Themes angepriesen werden. Das ist aber nicht der Fall. Hier lohnt sich definitiv ein zweiter Blick.

themegrade

Insgesamt werden derzeit 508 kostenlose Themes und 105 kostenpflichtige Themes gezeigt und bewertet.

Jeden Tag kommen nach Aussage des Betreibers 2 neue Themes dazu.

Es gibt eine sehr schöne Suchbox in der man nach 4 sinnvollen Hauptkriterien vorsortieren kann, was man sich anschauen möchte.

Die Kriterien sind

  1. kostenlos / kostenpflichtig
  2. Struktur (Anzahl Spalten, etc.)
  3. Thema (Natur, Gesundheit, Business, etc.)
  4. Ranking (eigenes, transparentes Ranking nach Gold, Silber und Bronze)

Zu jedem vorgestellten Theme gibt es einen übersichtlichen, tabellenförmigen Review, der die vergebenen Rankingpunkte in den Bereichen “allgemeine Programmierung” und “SEO” wiedergibt. Hoch bewertete Themes werden zusätzlich in die Kategorien Gold, Silber und Bronze eingeordnet.
Die insgesamt 19 Rankingkriterien werden inkl. Gewichtung offen kommuniziert. Gold wird beispielsweise erst ab einem Wert von über 90% zugesprochen.

Zusätzlich bietet die Seite noch eine Top 10 Liste der Themeprovider, in der selbstverständlich die bisher bewerteten Themes eingepflegt sind. Auf diese Weise kann man auch hier eine sehr gute Vorauswahl treffen und entscheiden welcher Themeprovider einen Blick wert ist.

Übrigens: von bisher 22 mit Gold bewerteten Themes sind immerhin 13 kostenlos und durchaus ansprechend. :-)

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Das ist doch mal eine kluge Werbung für einen Brillenhersteller!
Danke für den Lacher zum Wochenende an: Whatsad

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